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Towerstars Trainingslager Tagebuch + Stefan Mau begrüßt Volleyball-Bundesliga im neuen Gewand + Überlingen Open

Trainingslager sind ja durchaus immer wieder für Überraschungen zu haben. Erinnert sei an die 2014er Turniervorbereitung der Mannschaft von Übungsleiter Löw mit der Diskussion um die Hotelgeschichte mit Kevin Großkreutz. Der sich dann anschließenden Führerscheindebatte von Joachim Löw, dem Versuch die Sache zu bagatellisieren (in Person von Manager Bierhoff). Dann auch noch der unsägliche Autounfall mit Personenschaden. Der Imageschaden war enorm. Nicht nur für den in den Unfall involvierten Sponsor Mercedes-Benz.

Allgemein wurde das Trainingslager der DFB-Elf in zahlreichen Medien zerrissen. Die Münchner Abendzeitung vergab den Tagen das Etikett “chaotische Trainingslager”.

Doch Trainingslager können auch geordneter verlaufen. Die Ravensburg Towerstars feilen im Trainingslager in Latsch (Südtirol) an ihrer Form. Im Sinne einer offensiven Kommunikation führt Pressesprecher Frank Enderle ein Tagebuch.

Dabei gab es durchaus auch interessante Herausforderungen. In Teil 2 berichtet Frank Enderle von einer Abholaktion mit Hindernissen.

,,Gerade haben die fleißigen Restaurantmitarbeiterinnen mit einer pikante Penne und kräftigen Rinderbrühe die Vorspeise serviert, da sorgt ein Email auf dem Smartphone des Towerstars Pressesprechers für nicht ganz einfache organisatorische Verhältnisse. Brian Roloff, der am Montag in Richtung Europa und Trainingslager aufbrach, informierte über eine drastische Verspätung seines US-Inlandsfluges und damit war auch der Übersee Flug nach München auf der Kippe. Um 0.20 Uhr nachts dann die gute Nachricht: Brian Roloff konnte auf einen späteren Flug umgebucht werden und trifft damit fünf Stunden später in München ein.”

Betreuer Erwin Hutschneider und Pressesprecher Frank Enderle machen sich auf den Weg nach München zum Josef Strauß Airport. Sie holen Brian Roloff ab und fahren mit ihm ins Trainingslager nach Südtirol. Dort bekommt er vom umsichtigen Teamleiter Reinhold Bitschi den ersten Satz an Teamkleidung. Wie Eishockeyenthusiast Enderle die ganze Aktion in ihren Einzelheiten beschreibt, ist gut zu lesen und lässt auch die Fans in Ravensburg teilnehmen an der langen Wachzeit von Eishockeycrack Roloff.

,,Nach dem Abendessen verschwinden die Ravensburger Cracks alsbald auf ihren Zimmern. Brian Roloff steht verständlicherweise als erster vom Abendessen-Tisch auf. Für ihn war es zu diesem Zeitpunkt ein 30 Stunden Tag.”

Immer wieder in der Diskussion auch die Familienfreundlichkeit der Sportart Eishockey. Die Nagelprobe ist immer die Praxis. Generell darf man auch bei den engagierten Verantwortlichen des Ravensburger Eishockeyclubs mit einer aktuellen Nachricht  in dieser Woche zufrieden sein: Stadt Weingarten unterstützt Towerstars mit Familientribüne.

Volleyball-Bundesliga: Aus DVL wird VBL 

Während sich die Volleyballer des Rekordmeisters VfB Friedrichshafen in der letzten Woche noch auf Sand bei den Sparkasse Bodensee Beach Days in Überlingen ihre Visitenkarte abgaben, hielt diese Woche die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) am Dienstag, den 12. August, eine Pressekonferenz ab. Stammbesucher in der ZF Arena kennen ja noch dieses Bild:Traveler Digital Camera

Der kompetente Kai Pahl auf allesaussersport:

,,Die Ansetzung einer größeren Pressekonferenz gestern Nachmittag durch die Deutsche Volleyball-Liga ließ schon Vermutungen aufkommen, ob hier möglicherweise die Bekanntgabe eine größeren TV-Deals anstehen würden.

Pustekuchen. Es handelte sich um die Präsentation eines komplett neuen Markenauftrittes der beiden höchsten Volleyball-Spielklassen in Deutschland.”

Alles neu macht der August. Namensänderung. Ein neues und moderneres Gewand in puncto optischer Webauftritt. Inklusive Logo, Claim, Farben. Kai Pahl bringt die Veränderungen auf den Punkt:

,,Man gibt sich einen neuen Namen. Aus der DVL wird die VBL – Volleyball-Bundesliga. Und man hat eine neue CI, entsprechend: neues Logo, neue Farben, neuer Claim, neue Kernwerte, neue Website, neuer Imagefilm. Dies kann man in Gänze bei der Hamburger Agentur sehen, die den neuen Auftritt entwickelt hat: The Potentialist. Die DVLVBL-Website glänzt ebenfalls in neuem Blau. Die Website für das Streamangebot dvl-live.tv leitet inzwischen auf den entsprechenden Bereich des DOSB-Stream-Portals sportdeutschland.tv weiter.”

Derweil geht hier am Bodensee die Vorbereitung der Männer von Stelian Moculescu auf die neue Saison 2014/2015 weiter. Stefan Mau, Manager vom VfB Friedrichshafen seit 2006, zur Namensänderung von DVL zur Volleyball-Bundesliga im Kurzinterview auf der Vereinswebsite:

,,Die großen Ligaverbände in Deutschland wie zum Beispiel die Fußball Bundesliga, die Handball Bundesliga und die Basketball Bundesliga sind den Schritt der Namensänderung erfolgreich gegangen. Es ist nur logisch, sich an den Sprachgebrauch anzupassen und somit auch attraktiv für einen möglichen Ligasponsor zu sein.”

Stefan Mau vergisst im Interview aber auch nicht auf die Eigenverantwortung der Vereine zu verweisen, wenn es um die Vermarktung und progressive Öffentlichkeitsarbeit geht.

Tennis: Überlingen Open vom 17. bis 24. August mit Live-Stream

Überlingen hatte erst vergangene Woche ein größeres Sportevent mit den bereits oben genannten Sparkasse Bodensee Beach Days. Jetzt steht das Überlingen Open an. Ab Sonntag, den 17. August bis zum darauffolgenden Sonntag gibt es beim TC Überlingen internationales Tennis. Die monetären Reizpunkte beinhalten ein Gesamtpreisgeld von 10.000$ und die sportliche Messlatte sieht 80 ATP-Punkte für die Weltrangliste im Einzel und Doppel vor. Wie bei den Bodensee Beach Days steht auch hier ein Bankinstitut in der Rolle des Sponsors in der ersten Reihe. Heuer die Volksbank Überlingen. Hier geht es zum kompletten Sponsorenpool der Überlingen Open.

Ab dem 17. August geht es hier auf der offiziellen Website zum Live-Stream von Überlingen Open.

Vfl Wolfsburg in Konstanz gegen den FC St. Gallen mit einem erneuten Untentschieden in der Vorbereitung

Der Tag an dem Bernie Ecclestone nach dem 100 Millionen Dollar Deal den Gerichtssaal in München entspannt verließ, hielt dann am Abend hier am Bodensee in Konstanz noch ein Freundschafsspiel der vom VW Konzern unterstützen Fußballer vom VfL Wolfsburg gegen die Ostschweizer vom FC St. Gallen bereit. Die Mannschaft von Dieter Hecking hatte ja am Wochenende bei Cardiff City mit dem 3:3 ein Unentschieden hingelegt. Auch hier im Bodenseestadion von Konstanz kam der deutsche Meister von 2009 nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Wölfe trennten sich vom FC St. Gallen 1:1. Das erfreulichste aus Wolfsburger Hinsicht war sicherlich das Dost Comeback in Konstanz. Ansonsten hat ein Testspiel vor 4.500 Zuschauern mit 10 Einwechslungen auf Seiten des Bundesligisten und 7 Wechseln beim FC St. Gallen nur begrenzten Aussagewert.

FC St. Gallen: Herzog (46. Kovacic); Thrier, Russo (74. Gelmi), Kapiloto, Facchinetti; Everton; Babic (57. Lässer), Mathys (57. Schärer), Tafer (46. Sikorski), Aratore (57. Stevic); Cavusevic (46. Mujic).

VfL Wolfsburg: Benaglio (61. Drewes) – Knoche (71. Sprenger), Naldo (46.Klose), Rodriguez (46. Seguin) – Medojevic (71. Medojevic), Malanda (46. Klich) – Vieirinha (61. Stolze), Hunt (46. Arnold), De Bruyne (46. Caligiuri), Schäfer – Olic (46. Dost).

Tore: 0:1 Cavusevic (28.) 1:1 Malanda (35.)

Spielort: Bodenseestadion in Konstanz

Zuschauer: 4.500

Schiedsrichter: Marco Fritz

Locker kommt auch der Spielbericht beim FC St. Gallen daher:

,,Zwei Wochen nach dem Spiel gegen den SC Freiburg waren diesmal die Wölfe aus Wolfsburg “zu Gast”. Das Spiel fand zwar in Deutschland statt, doch Konstanz liegt näher bei St.Gallen, was man auch bei den Zuschauern bemerkte. Logischerweise waren nur grüne Trikots zu entdecken, denn grünweiss sind auch die Farben des Werkclubs von VW, doch hatte es tendenziell eher mehr FCSG-Fans, die den Weg ins Bodenseestadion auf sich genommen hatten. Die etwas in die Jahre gekommene Arena, die idyllisch im Wald liegt, sei zu Zeiten Hitlers erbaut worden und hiess auch mal Waldstadion, wusste ein Zuschauer aus dem benachbarten Kreuzlingen zu berichten.”

Die Spielstätte Bodenseestadion hat es auch zu einem kleinen Eintrag bei Bruder Wikipedia geschafft.

VfB Friedrichshafen nimmt Trainingsbetrieb wieder auf

Ansonsten war der besagte Tag auch noch der Beginn des Trainingsauftaktes vom deutschen Rekordmeister im Volleyball. Die Männer von Erfolgscoach Stelian Moculescu nahmen den Trainingsbetrieb wieder auf. In den vergangenen drei Jahren mussten die sympathischen Häfler dem Konkurrenten Berlin Recycling Volleys den Vortritt in Sachen Meisterschaft lassen. Der Bodensee hatte jahrelang ein Abo auf den Meistertitel. Im aktuellen Südfinder plaudert Matthias Schopf über die ehrgeizigen Ambitionen vom VfB Friedrichshafen.

,,Nicht nur durch den frühen Trainingsstart mit nahezu der kompletten Mannschaft schaut Moculescu optimistisch in die Zukunft, wie er im Gespräch mit dem Südfinder verrät. An der Zielsetzung hat sich beim VfB nichts geändert: Friedrichshafen will in Deutschland zwei Titel holen.”

Okay, hier lesen ja auch immer sportinteressierte Berliner mit. Das ist also eine klare Zielsetzung und Kampfansage an den Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys.

Der VfB Friedrichshafen war auch in Sachen Personalarbeit nicht untätig. Die Zeit nach dem letzten Saisonende bis jetzt wurde gut genutzt. Der Rekordmeister vermeldet mit Freude auf seiner Website den aktuellen Stand in Sachen Personal:

,,Nach erfolgreichen Verhandlungen mit Max Günthör wird auch er in der kommenden Saison für den VfB auflaufen. Außerdem gibt es mit Jan Zimmermann, Baptiste Geiler, Jenia Grebennikov, Thilo Späth-Westerholt, Roland Gergye sechs bekannte Gesichter. Dazu kommen mit Michal Finger, Maarten van Garderen, Moritz Reichert, Simon Tischer, Adrian Gontariu und Nick Vogel derzeit sechs Neuverpflichtungen.”

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Die neue Saison wird dann im Oktober beginnen. Volleyballfreunde am Bodensee haben sich bereits den 16. Oktober notiert. Ab 20.00 Uhr steht dann das erste Bundesligaspiel gegen die VSG Coburg/Grub auf dem Spielplan. Eine neue Personalie im Trainerstab ist auch noch zu vermelden. Marco Fenoglio agiert in der neuen Saison als Co-Trainer. Hier ein Blick auf die bisherige Karriere des 44-Jährigen Italieners.

Nachdenkenswert #237

,,Ich bleibe. Das eine Mannschaft so zusammen bleibt wie in der letzten Saison, das wird nie der Fall sein, da Veränderungen in einem Team an einzelnen Stellen sogar gut tun. Allerdings wäre es schön, wenn wir nicht ganz so viele Wechsel hätten. Diese Wechsel sind aber der Zeit geschuldet, in der jeder Spieler einen Berater und Manager um sich hat, der letztlich entscheidet, was für den Spieler das Beste ist. Ich würde mir wünschen, dass wir mehr mit den Jungs selbst reden können, um ihnen Perspektiven zu zeigen. Wir werden also auch in der kommenden Saison eine neu aufgestellte Mannschaft des VfB Friedrichshafen sehen, wobei uns einige Spieler bestimmt erhalten bleiben.”

Stelian Moculescu, Mister Volleyball und Erfolgscoach vom VfB Friedrichshafen, im Interview auf der Vereinswebsite der Häfler über Spielerberater sowie Wechsel im Kader

Sport am Bodensee: Neuzugang Michal Finger adelt den VfB Friedrichshafen

Hier am Bodensee ist immer auch eine gewisse Gelassenheit zu spüren. Da kommen die Nachrichten aus dem Trainingslager der Fußballmannschaft auch an, jedoch geht das Leben hier seinen gewohnten Gang. Es wird nicht hyperventiliert. Gab es im Passeiertal die Personalie Großkreutz, die pessimistischen Krankenakten verschiedener Leistungsträger, den erneuten Führerscheinentzug für Übungsleiter Löw (Timing ist alles), den unsäglichen Autounfall mit Personenschaden, das PR Desaster für Mercedes-Benz, die anschließenden kolportierten Gespräche der Profi-Fahrer und Schalker Beifahrer beim Psychologen der Fußballnationalelf, die Rechtfertigungsversuche von Funktionär Bierhoff und vieles andere. Hier am Bodensee interessiert der Wetterbericht. Die Neuzugänge beim VfB Friedrichshafen, die Fahrpläne der Fähren, optimale Windverhältnisse für das Segeln. Die Themen sind vielfältig. Der Blick auf die Naturkulisse immer interessant.  Traveler Digital CameraDer Volleyballpokalsieger VfB Friedrichshafen vermeldet einen weiteren Spielerzugang. Der 20-Jährige Tscheche Michal Finger adelt die Häfler. Sein Statement ist unmissverständlich:

 „Für junge Spieler gibt keinen besseren Klub in Europa als den VfB. Das Team um Stelian Moculescu hat einen wirklich guten Ruf in der Volleyballwelt. Für mich ist es eine großartige Chance, die ich mir nicht entgehen lassen möchte.”

Dabei hatte bereits kürzlich der Neuzugang Simon Tischer eine sehr selbstbewusste Ansage bei seiner Rückkehr an den Bodensee getätigt:

„Ich komme nicht hierher, um Vizemeister zu werden.“

Der ehrgeizige Erfolgscoach Stelian Moculescu wird dies gerne hören. Vizemeisterschaften können den Meistertitel nicht ersetzen. Die letzten 3 Jahre ging die Meisterschaft nach Berlin. Das sollte jetzt fürs erste aber reichen. Jetzt sind die Häfler wieder dran. Gelegenheit eine kleine Reminiszenz an die Erfolgsbilanz vom VfB Friedrichshafen einzuflechten:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014 sowie Champions-League-Sieger 2007

Auch der Terminplan der Segelbundesliga steht fest. Die erste Veranstaltung ist bereits durch. Die Regatta 1 – Starnberg bereits Geschichte. So sieht nach dem Auftakt die Aktuelle Tabelle der Segelbundesliga aus. Hier die komplette Übersicht der Saisontermine:

Alle Termine der 1. Segel-Bundesliga

16.05. – 18.05. Starnberg/Starnberger See
19.07. – 21.07. Travemünder/Lübecker Bucht
22.08. – 24.08. Berlin/Wannsee
05.09. – 07.09. Kiel/Innenförde
26.09. – 28.09. Friedrichshafen/Bodensee
31.10. – 02.11. Hamburg/Außenalster

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Vorher gibt es hier am Bodensee noch einen ganz besonderen Höhepunkt. Das Segelevent Match Race Germany 2014 vom 5. bis 9. Juni. Noch 7 Tage. Langenargen freut sich drauf. Den Organisatoren ist dort ja eine ganz gelungene Kombination von hochkarätigen Segelprofisport und Volksfestcharakter für das Publikum gelungen. Dieser Spagat gelingt ja nicht jedem Veranstalter.

Derweil ist in der Zeppelinstadt Friedrichshafen die Klassikwelt durch und die prägnante Fähre nimmt ihre gewohnt zuverlässige Pendelei zwischen Deutschland und der Schweiz auf. Ich mag diese Internationalität des Sees. Erinnert sei auch an meinen österreichischen Schachausflug in das Kunsthaus Bregenz gegen Eva Moser beim Simultanschach.Traveler Digital Camera

Da sind die ganzen teilweise hausgemachten Probleme vom Passeiertal wirklich sehr weit weg. Das soll nicht diskriminierend gegenüber den Fußballern gemeint sein, doch der mediale Hype ist hier nicht wie eine Grippewelle rüber geschwappt. Mit Mister Volleyball Stelian Moculescu gibt es hier einen erfahrenen Trainer der Titelsammler par excellence ist. Kürzlich gab es ja dieses bemerkenswerte Interview mit Thomas Domjahn beim Südkurier:

,,Herr Moculescu, wie erklären Sie sich das große gesellschaftliche Interesse an Sporttrainern wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp oder Jogi Löw?”

Stelian Moculescu mit klarer Antwort:

,,Diesen Star-Kult gibt es eigentlich nur im Fußball. Fußball ist für mich allerdings kein reiner Sport mehr, sondern eine Unterhaltungsindustrie. Den Kult um die Trainer finde ich manchmal übertrieben, auch wenn ich ihre Leistung respektiere.”

Ja, “Unterhaltungsindustrie” trifft es ganz gut. Dieser immer mehr aufgepumpte Personenkult um Fußballlehrer ist selbstverständlich übertrieben. Mit Wehmut erinnert manch Fußballfreund sich an so einen bescheidenen Weltmeistertrainer wie Helmut Schön.Traveler Digital Camera

Übrigens im neuen Kicker Sonderheft zur Fußball-WM 2014 dämpft Übungsleiter Löw die Erwartungen. Dies tat er bereits unlängst im Stern Interview. Doch dazu vielleicht die nächsten Tage etwas mehr davon. Im Sonderheft, soviel sei verraten, gibt er dann fast noch einen philosophischen Satz ab:

,,Nur der Weltmeister geht vollkommen glückselig nach Hause.”

Das will ich für heute einmal so stehen lassen.

Sport am Bodensee: Klassikwelt hinterlässt wieder emotionale Spuren

Hier am Bodensee ist auch die Klassikwelt Bodensee durch. Auf dem Autoblog gibt es unter dem Titel: So war´s: Klassikwelt Bodensee 150 Fotos zu bestaunen. Immer wieder ist die Vielfalt für das Auge des Betrachters bemerkenswert. Autos, fernab der Einheitsbreikarosserien der Neuzeit. Manch ein Fahrzeug nutzte dabei gerne auch die Möglichkeit sich unkonventionell auf dem schwäbischen Meer fortzubewegen. Das ich in solchen charmanten Momenten meine kleine Kamera nicht ruhen lassen möchte, findet sicherlich Verständnis bei meiner treuen Leserschaft.Traveler Digital CameraDabei ist den Piloten die Bewunderung des Publikums bewusst, so ganz ohne Zuschauer würde die Klassikwelt Bodensee nicht jene Faszination aufweisen, die der Veranstaltung rund um die mobilen Oldtimer innewohnt. Traveler Digital Camera

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Traveler Digital CameraAm Ende haben die Aussteller natürlich auch die Umsätze im Kopf. Ein paar interessante Stimmen von Ausstellern gibt es auf der offiziellen Website der Klassikwelt-Bodensee. Martin Bax, Salesmanager Classic Park B.V. aus den Niederlande:

,,Wir haben bisher einige interessante Gespräche geführt, aber noch keine konkreten Abschlüsse getätigt. Die Besucher sind zwar interessiert, verhalten sich in diesem Jahr aber etwas zurückhaltend. Der Auftritt hier im Süden Deutschlands empfinden wir dennoch wichtig, da unser Unternehmen Classic Park neben Showräumen dieses Jahr auch ein Museum eröffnet hat, vom Konzept her ähnlich wie Motorworld. Wir operieren international, 70 Prozent des Umsatzes machen wir im Ausland, dies begründet auch die Präsenz hier auf der Klassikwelt Bodensee.”

Auch Ande Votteler, Inhaber der Ande Votteler GmbH kann noch kein endgültiges monetäres Fazit der Klassikwelt ziehen, betont jedoch seine Zielmarke an ernsthaften Interessenten:

,,Ich finde den Besucherstrom dieses Jahr etwas magerer als in den letzten Jahren, aber mir ist das nicht unrecht, da mir zehn Besucher reichen, die es ernst meinen. Für mich bedeutet die Präsenz hier am Bodensee in erster Linie ‚sich in Erinnerung rufen‘.”

Derweil gab es fernab der Klassikwelt Bodensee auch noch einige erfreuliche Dinge. Das Trainerduo Adrian Pfleghar und Polo Cipollone feierte mit der U20 des VfB Friedrichshafen die deutsche Meisterschaft im Volleyball gegen den Moerser SC mit 2:1 (21:25, 26:24, 15:9).

Bei den Männern des VfB Friedrichshafen ist wie von mir dieser Tage bereits erwähnt der Weltenbummler Simon Tischer wieder zurück im Team von Erfolgscoach Stelian Moculescu. Mittlerweile ist auch der Wikipedia Eintrag von Simon Tischer aktualisiert.

Eishockey: Ravensburg Towerstars Kader für Saison 2014/2015 steht

Mit der Verpflichtung von Maximilian Brandl aus Landshut hat die aktive Kaderplanung der Mannschaft von Trainer Daniel Naud seinen vorläufigen Abschluss gefunden. Pressesprecher Frank Enderle merkt auch im Hinblick auf so manchen durch die Gerüchteküche geschickten Namen an:

,,Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan ist ebenfalls überzeugt, mit Maximilian Brandl die vorerst letzte Position im Team attraktiv besetzt zu haben. „Max passt vom Alter und auch den spielerischen Qualitäten sehr gut zum Profil“, so Rainer Schan. Zur Disposition stand auch die Verpflichtung erfahrenen Spielers aus der DEL. „Wir haben uns mit Max aber für einen jüngeren Spieler entscheiden, der mittelfristig auch wieder in die höchste Spielklasse möchte und entsprechenden Ehrgeiz für eine Empfehlung mitbringt.“ Rainer Schan räumt in diesem Zusammenhang ein, dass der ein oder andere als Gerücht kursierender Name aufgrund nie stattgefundener Kontakte doch verstärkt für Schmunzeln sorgte.”

Match Race Germany 2014: Noch 9 Tage

Der Segelevent in Langenargen nimmt auch konkrete Konturen an. Noch 9 Tage sind es auf der Uhr. Die Mediadaten der vergangenen Veranstaltung im Jahr 2013 werden vom Veranstalter so angegeben:

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Media-Daten 2013

TV international: 3.878 min. Sendezeit, 190 Mio. potentielle Zuschauer
TV national: 1.450 min. Sendezeit, 109 Mio. potentielle Zuschauer
Live TV Internet: 1800 min.
Radio: 68.13 min. Sendezeit, 8,1 Mio Zuhörer
Tageszeitungen: 455 Beiträge
Magazine: 167 Beiträge
Online PR: 87 Beiträge, 96,16 Mio. potenzielle Zuschauer
Web: http://www.matchrace.de: 18.677 Besucher (nur Eventtage)
PR-Value Online: 9,3 Mio USD
PR-Value TV: 14,9 Mio USD
PR-Value Print: 7,9 Mio USD

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Aus meinem persönlichen Bildarchiv gibt es noch ein paar Momentaufnahmen von 2013.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital Camera

Okay, dies soll für heute reichen, Irgendwann habe ich für das bloggen, meine eigenen  Erfahrungen mit einbringend, eine kleine Regel aufgestellt: Ein Blogbeitrag soll nie die Anzahl von 18 Bildern überschreiten. Kurzen Moment. Muss kurz durchzählen. Habe gerade gemerkt, die eigene aufgestellte Regel etwas überschritten zu haben. Ach ja. Inklusive der Fotos der Amphibienfahrzeuge am Anfang sind es jetzt heute bereits 22 Bilder. Keine Regel ohne Ausnahme.

Sport am Bodensee: Noch 11 Tage bis zum Match Race Germany 2014

Die Volleyballsaison ist durch. Hier am Bodensee. Gestern gab es noch das Grillfest in der ZF Arena. Stelian Moculescu zog kürzlich ja bereits im Online-Interview mit Gesa Katz eine zufriedene Bilanz über die Saison. Diese Woche kam das Interview dann auch in gedruckter Form in der seewoche mit leichter textlicher Variierung. Das nenn ich crossmediale Verwertung von Content. So soll es sein. Am Ende der ereignisreichen Saison bleibt für den VfB Friedrichshafen der Pokalsieg und die Vizemeisterschaft. Der Titel bleibt für die nächste Saison weiter das Ziel. Gar keine Frage.Traveler Digital CameraDie Sehnsucht nach einem erneuten deutschen Meistertitel, nach drei Jahren Abstinenz, ist riesig. Derweil ist dem sympathischen VfB Friedrichshafen noch ein Transfercoup gelungen. Weltenbummler Simon Tischer kommt zurück an den Bodensee.

Jetzt wirft das Match Race Germany 2014 seine Schatten voraus. In 11 Tagen geht es in meinem idyllischen Nachbarort Langenargen wieder mit dem Segelevent los. Die Vorfreude versprühende Pressemitteilung fing mit diesen Worten an:

,,Zu Pfingsten sind alle Blicke am Bodensee auf Langenargen gerichtet: Zum 17. Mal setzt das Match Race Germany seine Segel – zu Wasser und zu Land. Während sich Weltmeister, America’s-Cup-Segler und Olympiateilnehmer auf dem Bodensee direkt vor dem Ufer packende Duelle liefern, serviert das Regattadorf im Langenargener Gondelhafen Unterhaltung und Infotainment am laufenden Band.”

Zeit und Gelegenheit für mich noch ein paar Fotos aus meinem persönlichen Bildarchiv vom vergangenen Jahr herauszuholen.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital Camera

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Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraMeinen zahlreichen treuen Lesern wünsche ich einen entspannten und schönen Sonntag.

Wenn Volleyballer die Hotelbar unsicher machen und dann in den Urlaub gehen

Über Übungsleiter Löw und seine Nominierung reden wir ein andermal. Derweil können  Mario Gomez und Rene Adler in Ruhe ihren Sommerurlaub planen. Vielleicht hier am Bodensee.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraUrlaub machen auch die Volleyballer. Der Bodensee musste die Jubelsprünge der Berliner ertragen. Am Ende gewannen die Berlin Recycling Volleys beim VfB Friedrichshafen in der guten Stube der ZF Arena. Das schmerzt doppelt. Wer sieht in eigener Halle den Erzrivalen schon gerne die Meisterschaft feiern. Ein freudetrunkener Nationalspieler Robert Kromm:

“Unser Flieger geht erst morgen früh zurück, wir werden jetzt die Hotelbar unsicher machen und Spaß haben. Der vierte Titel in Folge ist auf jeden Fall das Ziel. Jetzt machen wir aber erstmal Urlaub.”

Die Hauptstädter holen damit nach 2012, 2013 auch 2014 den Titel. Die Serie sah am Ende so aus:

1. Finalspiel: 27. April  Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen 2:3
2. Finalspiel: 30. April  VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys 1:3
3. Finalspiel: 03. Mai Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen 3:1
4. Finalspiel: 07. Mai  VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys 1:3

Beim letzten Spiel warfen die Männer von Stelian Moculescu nochmals alles an Power und Einsatz auf die Waagschale. Gereicht hat es am Ende dann nicht. Bittersüß klingen da die anerkennenden Worte vom Berliner Manager  Kaweh Niroomand:

“Wir hatten am Ende auch ein bisschen Glück, weil wir im vierten Satz leistungsmäßig am schlechtesten gespielt haben. Jetzt sind wir einfach nur glücklich, denn das war so nicht unbedingt zu erwarten. Friedrichshafen hatten sich sehr gut verstärkt, sie konnten von der Bank immer stark nachlegen. Ein wenig wie Bayern München im Fußball.”

Am Ende blieb dem VfB Friedrichshafen der Trost einer Auszeichnung. Der Star Ventzislav Simeonov ist MVP der Saison.