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Schach WM-Kandidatenturnier London 2013: Kramnik und Aronian legen mit Siegen vor und setzen Carlsen unter Druck

Die ersten Sieger der 10. Runde vom Schach WM-Kandidatenturnier in London sind durch. Wladimir Kramnik und Levon Aronian holen jeweils einen vollen Punkt und setzen damit den Favoriten Magnus Carlsen unter Druck. Der Norweger spielt noch gegen Vizeweltmeister Boris Gelfand. Eigentlich eine Konstellattion wie für einen Thriller geschaffen. Manch Schachexperte glaubte an einen Durchmarsch von Magnus Carlsen. Andere zeigten mit dem Zeigefinger auf das Thema Unwägbarkeiten während eines WM-Kandidatenturniers. Andererseits wird immer am Ende eines Turnieres abgerechnet. Inclusive gezeigter Nervenstärke. Anish Giri schätzte die Turniersiegchance von Magnus Carlsen kürzlich im Zeit Online Interview mit Schachjournalist Stefan Löffler so ein:

,,Stimmt, er hat noch nie ein so wichtiges Turnier gespielt. Wenn er mental damit zurecht kommt, dass es nun um die WM geht, taxiere ich seine Chancen auf den Sieg auf 80 Prozent. Bisher zeigt er unglaublich starke Nerven.”

Mal schauen ob er die starken Nerven jetzt auch gegen Boris Gelfand hat. Derweil gibt es frische Fotos von Ray Morris-Hill (rmhphotos.eu) aus London. Gerade eingetroffen. Schauen wir in das Gesicht von Magnus Carlsen.

Doch während hier unten am Bodensee bereits unverschämt romantisch der Mond vom Himmel scheint, kann der Schachmozart mit der eindrucksvollen Elo-Zahl ganz entspannt dem Abend entgegensehen. Magnus Carlsen gewinnt gegen Boris Gelfand und hat die Attacke seiner Konkurrenten Wladimir Kramnik und Levon Aronian erfolgreich abgewehrt.

Besuch in der Schrebergartenanlage der deutschen Sportblogger

Heute gibt es einen kleinen Spaziergang durch den Schrebergarten der deutschen Sportblogger. Fußball steht heute wieder an. Für Fußballinteressierte lohnt wieder ein Blick in den Garten von allesaussersport. Eine detaillierte Vorschau auf die Bundesliga und wie immer eine Reihe gut gepflegter Textbeete bietet dogfood alias Kai Pahl an. Beispiel gefällig?

,,Nach der Social Media-Pleite der Bayern vom Donnerstag (“Wir präsentieren einen neuen Spieler“) schaut zum Glück Facebook-Connaisseur Felix Magath vorbei und kann den Bayern zeigen wo der Social Media-Hammer hängt.”

Auch breitnigge nimmt sich dem mit falschen sozialen Medien Saatgut herum experimentierenden Rekordmeister vor und stellt fest:

,,Eigentlich fällt mir dazu nix mehr ein. Dabei wäre es so einfach für den FC Bayern. Mit sozialen Medien umzugehen. Bei dem Fan-Potential.

Aber weshalb sollte ich hier Tipps in meinen Blog-Beitrag schreiben. Da zahlen unsere Kunden in der Agentur ‘ne Stange Geld für.

Man versteht offenbar das Thema, die Fans und die Gemengelage nicht. Und hat ferner keinerlei Gespür für Situationen und Konsequenzen im sozialen Netz.”

Irgendwas mit sozialen Medien machen müssen, leider wohl machen müssen, gezwungenermaßen sozusagen. Menschenskinder, dann lieber wie König Johan Cruyff ohne Handy und E-Mail Account agieren. Der missglückte Aktionismus von Bayern München bekommt auch Aufmerksamkeit in Leipzig. Rotebrauseblogger titelte Des FC Bayern zwölfter Mann. Doch die Fußballwelt dreht sich weiter. In der vierten Liga wird bei RB Leipzig noch fleißig getestet. Luxemburg war der auserwählte Gegner: Rotebrauseblogger nimmt sich der Thematik liebevoll an:

,,Testspiel Nummer 5 der Winterpause brachte RB Leipzig gestern am Tag 6 des Trainingslagers in Belek die Nationalmannschaft Luxemburgs als Gegner. Nationalmannschaft klingt erst mal ziemlich beeindruckend. Bedenkt man, dass Luxemburgs beste Fußballlegionäre maximal in zweiten europäischen Ligen spielen (der französischen z.B.) und gar nicht dabei waren, weil sie mit ihren Clubs selbst in der Rückrundenvorbereitung (oder gar im Spielbetrieb) stecken, bleibt ein kleines Land mit der Einwohnerzahl Leipzigs, dessen Nationalmannschaft wohl fußballerisch wohlwollend gutes Regionalligaformat besitzt. Also alles in allem nicht mehr so spektakulär.”

Der Sportmanager ist auch im Online-Schrebergarten aktiv und widmet sich mit infografik: die 50 beliebtesten Sportler im social web der grafischen Aufbereitung des Kampfes um die größte Aufmerksamkeit im Online-Rosenbeet.

Stefan Löffler schreibt auf der Schachwelt unter dem Titel Deutsche Nummer eins wandert aus über einen Wechsel in das Gastgeberland der diesjährigen Schacholympiade.

Rank Zero wartete unlängst mit einer sehr schönen Partie zwischen Henrique Mecking und Antonio Rocha aus dem Jahr 1969 in Mar del Plata auf. Nach 24 Zügen war bereits alles erledigt. So eine Kurzpartie nachzuspielen ist immer wieder eine genüßliche Freude.

Sprung zum Eishockey. Bei Check von hinten geht es um ein Jubiläum, welches sich zum vierzigsten mal jährt. 1972 standen sich Kanada und die UdSSR gegenüber. Die Zeit des kalten Kriegs wehte eisig. Jetzt steht Zum 40. Jubiläum: Rematch der Summit Series an.

Schnelligkeit und spektakulären Sport hat auch das Racingblog zu bieten. Unter dem Titel Grand Am: Vorschau auf die 50. 24h Daytona kommen alle Motorsportfreunde auf ihre Kosten.

Im Garten gibt es ja auch immer die Männer die über fast alles Bescheid wissen. Die wissen eben sehr viel über Rosen, Baumschnitt, wann die beste Zeit für das Düngen des kleinen Erdbeerfeldes ist. Aus was für Früchten sich das beste Gelee machen lässt. Manchmal werden dann diese Männer auch in den Gartenvorstand gewählt. Bei den Sportbloggern gibt es auch einen mit unheimlich viel Wissen über Fußball. Meistercoach Trainer Baade. Diesmal hat er sich in unnachamlicher Art und Weise Sich selbst erhaltendes Siechtum zugewandt und bietet ein textlich winterfest gemachtes Rosenbeet an:

,,Einerseits geht die Meldung im Widerhall der Facebook-Aktion des FC Bayern fast unter. Andererseits muss man sich keine Sorgen machen, dass der FC Bayern — bald geführt und beraten von eindimensionalen alten Recken, deren Weiterbildung selbst bei besten Möglichkeiten, Experte bei Sky oder beim ZDF, und somit hautnah an den besten Spielen des Planeten dran, nur im Schneckentempo vorwärts geht — in mittlerer Zukunft gefährdet sein könnte.”

So genug durch die Schrebergartenanlage der deutschen Sportblogger für heute gewandert.

London 2012: Etwas Trost im Zeitungsacharchiv beim Schach-Echo gefunden

Eigentlich habe ich noch einen ganz schön dicken Hals. Ich muss umdisponieren für 2012. Schade. Die Schach-WM in London wollte ich über die komplette Zeit mit meiner Liebsten in der englischen Metropole verbringen. Doch die FIDE machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Ärgerlich. ChessTigers stellt sachlich fest:

,,London sollte 2012 Austragungsort des nächsten WM-Matches sein, aber da sich die FIDE und der hauptverantwortliche Organisator Malcolm Pein (Bild) nicht im gesteckten Zeitrahmen einigen konnten, zog letzterer die Bewerbung der englischen Hauptstadt zurück.”

Malcolm Pein wäre die ideale Person für die Organisation des Schach-WM Kampfes gewesen. Seine beiden London Chess Classic 2009 und 2010 waren vom Feinsten organisiert. Sein Kommentar auf ChessVibes ist hier nachzulesen.

Stefan Löffler hat die Dinge auf der Schachwelt unter dem Titel Verpasste Geschenke zusammengefasst und zeigt sein Unverständnis über die FIDE:

,,Im Juli vorigen Jahres hat Pein der FIDE ein Angebot vorlegt. Das Preisgeld sollte ähnlich hoch liegen wie vor zwei Jahren in Sofia (damals zwei Millionen Euro für die Spieler, 400 000 für die FIDE). Die geplante Inszenierung und der mögliche Werbeeffekt für Schach waren absehbar vielfach besser. Pein hat auch die von der FIDE als Voraussetzung für Verhandlungen verlangten 50 000 Euro eingezahlt. Weltmeister Anand unterstützte die Bewerbung. Selbst als Carlsen das Kandidatenturnier absagte, blieb London am Ball. Alles passte. Nur den FIDE-Unterhändlern passte etwas nicht.”

Verbände wie die FIFA oder die FIDE spielen offenbar nach ihren eigenen Regeln.

Meine Liebste und ich werden trotzdem nächstes Jahr nach London fliegen. Wir werden uns dann ein paar Tage in der Schachmetropole aufhalten und leider keinem WM-Kampf in der Stadt an der Themse beiwohnen. Dabei hatte ich schon mit meiner Jahrhundertliebe kürzlich in einer Nürnberger Buchhandlung in der Innenstadt in einem Bildband von London geschmökert. Die Sache war auf einem guten Weg. Ich habe mir historisches Wissen angeeignet zu Fragen wie: Warum gibt es den Linksverkehr in Großbritannien? Natürlich auch die große Londoner Schachtradition eingeatmet. Die FIDE ist ein echter Spielverderber.

Wie findet man bei einer solchen traurigen Nachricht für alle Schachfreunde der Welt Trost? Ich bin in den Keller. Habe im Zeitungsarchiv der Schach-Echos geblättert. Habe dann ein Exemplar mit nach oben in das Wohnzimmer genommen. Ein wenig gelesen. Zwischendurch schweiften die Gedanken nach London. Meine Liebste und ich wollten uns in einem guten Hotel für die WM-Zeit einquartieren. Da stoße ich doch im 2. Dezemberheft 1975 vom Schach-Echo auf folgende fast tröstlichen Worte von Ute Gerusel in ihrem Bericht über das I. Internationale Schachturnier in Leipzig:

,,Zur Freude der Kiebitze befand sich auch unter den Großmeistern kein Remisschieber, so daß fast jede Runde einen spannenden Verlauf nahm. Die ausgezeichnete Organisation des Turniers mit einer ansprechenden Austragungsstätte in einem der Messehäuser wurde lediglich von einer unbefriedigenden Unterbringung im Hotel (Straßenlärm, kein Warmwasser) getrübt, bedingt durch eine gleichzeitig in Leipzig stattfindende und vorrangige Dokumentarfilmwoche. Im übrigen hatte man sich mit dem Wohlergehen der Teilnehmer – auch an den beiden freien Tagen – viel Mühe gegeben.”

Dann haben meine Liebste und ich noch ein Glas Rotwein getrunken. Der Hals ist jedoch immer noch etwas geschwollen. Verlust des WM-Schachkampfs 2012 in London. So ganz drüber weg sind wir noch nicht.

Das Tata Steel Chess 2011 in Wijk aan Zee geht in die Zielkurve

Noch drei Runden sind im niederländischen Schachkultort Wijk aan Zee zu spielen. Wenn mich meine grauen Zellen nicht im Stich gelassen haben, erinnere ich mich an eine Siegquote von Magnus Carlsen von 1,65 im Dezember, aufgerufen vom österreichischen Sportwettenanbieter bwin. Das  norwegische Schachgenie hat schon so manches Turnier im Finish der letzten Runden gewonnen. Doch chesstigers liegt wohl nicht ganz falsch mit der Einschätzung:

,,Die längste Partie der A-Gruppe trugen Magnus Carlsen und Ian Nepomniachtchi aus, und zur Abwechslung war es mal nicht an dem Norweger seinen Gegner zu massieren, es lief komplett umgekehrt. Während die Carlsen-Fans in klarer Verluststellung noch rätselten, wie das ihrem Genie unterlaufen konnte, verwertete der russische Europameister seine Mehrqualität souverän. Völlig abschreiben darf man die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste zwar nicht, aber 1,5 Punkte Rückstand bei drei ausstehenden Runden, das dürfte auch für Carlsen kaum noch aufzuholen sein.”

Das Turnier führen Viswanathan Anand und Hikaru Nakamura an. Der indische Champion, liebevoll von seinen Fans auch Tiger von Mudras genannt, ist eigentlich mit einem großen Turniersieg überfällig. Linares 2008 sollte eigentlich durch Wijk aan Zee 2011 in der Turnierbilanz der Siege vom Schachweltmeister ersetzt werden. So eine lange Zeitspanne ohne Erfolg bei einem klassischen Schachturnier ist nicht sonderlich förderlich für die Reputation von Anand. Oder lege ich zu große und strenge Maßstäbe an? Nein, von einem Schachweltmeister darf dies erwartet werden.

Stefan Löffler ist im Blog der Schachwelt der Frage nachgegangen Wie oft verliert ein Weltklassespieler? und analysierte die Statistik von Carlsen, Anand, Aronian, Kramnik und Topalov.  Hochinteressant. Magnus Carlsen steht seit Januar 2010 mit 10 (kein Schreibfehler) verlorenen Partien bei 64 Begegnungen ganz weit draußen auf der Lichtung. Menschenskinder, diese Bilanz würde einen Bobby Fischer die Tränen in die Augen treiben. Auch Garri Kasparow wird den Kopf schütteln. Unlängst gab er im FAZ Interview bemerkenswerte Einschätzungen zur Leistung des Jungstars aus Skandinavien ab.

Hinter Anand und Nakamura liegen Blitzschachweltmeister Aronian und Kramnik mit einem halben Punkt Rückstand in Lauerstellung. Es ist für genug Spannung in Wijk aan Zee gesorgt.  

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Artverwandte Informationen zum Thema

Offizielle Turnierseite von Tata Steel Chess 2011 in Wijk aan Zee

Wijk in Bildern (2)

Wijk in Bildern

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Legionärskrankheit oder gut eingekauft

Stefan Löffler läuft zur Zeit zur Hochform auf. Erst sein bemerkenswertes Interview mit Garri Kasparow in der FAZ, dann der interessante Artikel über den niederländischen Schachkolumnist Hein Donner im Karl und kontinuierliches Bestücken des Blogs auf der Schachwelt mit Texten fernab ausgetretener Schachpfade. Ein Beispiel hierfür sein Bericht über die Legionärskrankheit. Lesenswert.

Viswanathan Anand ist mit einem großen Turniersieg überfällig

Der eine oder andere Leser wird sich gewundert haben bei der Sicht von Stefan Löffler und mir auf den Schachspieler des Jahres 2010.

Viswanathan Anand verteidigte 2010 den Schachweltmeistertitel. Doch das Publikum will von einem Champion auch Siegqualitäten bei einem großen Turnier und den indischen Schachprofi vorne sehen. Da hatte Anand nichts im Köcher. Sein letzter Sieg bei einem klassischen Turnier datiert von Linares 2008. Beim Tata Steel Chess 2011 Tournament in Wijk aan Zee ist er jetzt eigentlich überfällig. Der Start war gelungen. Zusammen mit dem amerikanischen Spitzenspieler Hikaru Nakamura kam er mit 3 aus 4 am besten aus den Startlöchern.

Bobby Fischer warf den sowjetischen Schachweltmeistern immer vor, sie würden sich zwischen den Titelkämpfen verstecken. Würde er heute dem amtierenden Weltmeister Anand ähnliches vorwerfen? Nun, Anand betreibt sicher kein Versteckspiel. Im alten Jahr stellte er sich im Dezember auch in der englischen Metropole beim London Chess Classic 2010. Jetzt spielt er das Traditionsturnier in Wijk aan Zee. Mit einem Turniersieg würde Anand auch etwas für die eigene Reputation tun. 

Jan Gustafsson ist auch vor Ort. Der deutsche Großmeister berichtet vom bemerkenswerten Essen und attestiert in seiner fast schon zum Kult gewordenen Kolumne dem Veranstalter Bestnoten. Er erzählt im bewährten Plauderton auch vom unterhaltsamen Anand und bestem indischen Feeling:

,,Das Dinner war Klasse, Wijk aan Zee setzt in allen Bereichen Maßstäbe, und das seit Jahrzenten. Vishy Anand, den sie hier neuerdings “Mr. Tata Steel” nennen, hielt eine unterhaltsame Rede, anschließend waren die Tata-Jungs am Zug.”

Jörg Hickl hat auf der Schachwelt sehenswerte Fotos aus Wijk aan Zee von Joachim Schulze eingestellt. Hier geht es zu den bemerkenswerten Aufnahmen rund um das legendäre Turnier im 2400 Einwohner zählenden niederländischen Dorf.

Großartiges Interview von Garri Kasparow in der FAZ

Schachikone Garri Kasparow hat ein wirklich bemerkenswertes Interview in der FAZ gegeben. Großartig. Stefan Löffler (hier im Blog von mir des öfteren erwähnt) stellt in die Tiefe gehende Fragen und der einstige Schachweltmeister weicht keinen Millimeter aus. Dabei bekommt auch Magnus Carlsen die Leviten gelesen:

,,Ein Spieler seines Talents, mit seiner Zugkraft bei den Medien und als erste Nummer eins aus dem Westen seit Bobby Fischer wäre enorm gut für das Schach. Dafür muss man seine Dominanz ständig beweisen. Das gelingt ihm jedoch nicht mehr. So reicht es nicht, in den Schlagzeilen zu bleiben, auch Leute für das Spiel zu interessieren, die sich sonst nicht um Schach kümmern. Magnus ist zwanzig. In dem Alter muss man kämpfen. Er hat ein enormes Talent und ist in gewissem Maße verpflichtet, dieses Talent der Schachwelt zu geben.”

Der Hat-Tip geht an Fred Kowasch von sportspool.tv.

Kasparow hatte Carlsen gecoacht. Doch im Frühjahr 2010 endete die Zusammenarbeit. Im vergangenen Jahr zeigte der Norweger ungewohnte Schwächen. Am 14. Oktober titelte ich hier auf dem Blog Schachgenie Magnus Carlsen schwächelt. Doch Garri Kasparow nimmt auch Stellung zu Themen fernab des Schachsports. Stichwort Sotschi. Stichwort Fußball WM 2018. Stichwort Akquisiteur Putin.