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Fahrplan bis zur WM 2014 von Übungsleiter Löw

Diesmal also die Vorbereitung auf die WM ohne die Motivationskünste von Reinhold Messner.
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Fahrplan bis zur WM 2014 von Übungsleiter Löw
08. Mai   Nominierung eines erweiterten WM-Kaders
13. Mai   Testspiel gegen Polen in Hamburg
21. Mai   Start des Trainingslagers im Passeiertal in Südtirol
31. Mai   Ende Trainingslager im Passeiertal / Anreise zum Länderspiel in Mönchengladbach
01. Juni   Testspiel gegen Kamerun in Mönchengladbach
02. Juni   Meldeschluss für den 23 Mann-Kader bei der FIFA
05. Juni   Treffpunkt in Mainz
06. Juni   Fußball Benefizspiel gegen Armenien in Mainz
07. Juni   Abflug nach Brasilien der deutschen Fußballnationalmannschaft
12. Juni   Fußball-WM Eröffnung in São Paulo: Brasilien – Kroatien
16. Juni   Erstes WM-Gruppenspiel in Salvador da Bahia: Deutschland – Portugal

Offene Fragen

Nein, ich bin nicht Dr. Allwissend. Nicht auf alle Fragen habe ich auch eine Antwort. Quo vadis, Everest? Darauf wissen selbst Branchenkenner wie Bergsteigerlegende Reinhold Messner oder Bergexperte und Blogger Stefan Nestler keine patentierbare Antwort. Oder nehmen wir den spektakulär anmutenden Prozess um den umtriebigen, smarten und selbstbewussten Formel 1 Chefverkäufer Bernie Ecclestone in München. Wie wird das Urteil aussehen? Oder, um in der bayerischen Landeshauptstadt zu bleiben, wann wird die ausgefallene Nacht der Helden neu aufgelegt? Ich weiß es nicht. Real Madrid brauchte immerhin nach dem Champions-League Sieg gegen Bayer Leverkusen im Jahr 2002 ganze 12 Jahre um wieder in ein Endspiel der Königsklasse einzuziehen. Ich kann es beim besten Willen nicht prognostizieren, wann die Elf um Torwart Manuel Neuer erneut eine Chance erhält bzw. sich erarbeitet.

Ich persönlich kann auch für mich noch nicht die Frage beantworten ob ich nächstes Jahr hier am Bodensee beim 12. Fischbach-Halbmarathon dabei sein werde. Ich lese zur Zeit gerade eines der Kultbücher von Achim Achilles. An Motivation soll es also nicht fehlen. Dabei lässt Achilles ja kein Aspekt des Läuferlebens im Buch Achilles´ Verse Band II aus. So auch nicht die Frage der Ernährung. Seine Gattin hatte ihn ja von Bergen mit Pasta umgestellt auf Salat und eine kalorienbewusstere Ernährung. Nun, dies liest sich dann im Kapitel Never Change a winning Sieben-Gänge-Menü unter anderen auf Seite 91 so:

,,Während die Kinder an ihrer Pizza herumsäbeln, werde ich zu Salat mit Lammstreifen verdonnert. Nette Vorspeise. Für Hasen. Mona behauptet, sie habe nie Hunger, weil sie viel Wasser trinke. Zum Glück verschwindet sie deswegen dauernd zur Toilette. “Papa hat Pizza geklaut”, petzt mein Sohn Karl. Tolle Brut, kaum in der Pubertät, schon so loyal wie Andrea Nahles. Mona gießt mir zur Strafe noch mehr Wasser in den Weißwein.”

Da bekommt man glatt Lust zum Italiener meiner Wahl hier am Bodensee sofort aufzubrechen. Um in der Bodenseeregion zu bleiben: Auch ob die große Sehnsucht nach einem Titel gestillt wird, kann ich nicht mit der Gewissheit eines Sonnenaufganges vorhersagen. Die Männer von Stelian Moculescu stehen nach der Niederlage in Berlin und dem 1:2 Serienrückstand mit dem Rücken an der Wand.

1. Finalspiel: 27. April  Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen 2:3
2. Finalspiel: 30. April   VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys 1:3
3. Finalspiel: 03. Mai (19.30 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen 3:1
4. Finalspiel: 07. Mai (20 Uhr) VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys

evtl. 5. Finalspiel, 11. Mai (16 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen

Auch in Sachen Oscar Pistorius und seinem diese Woche weiter fortgesetzten Prozess mit der Anhörung weiterer Zeugen und eines Psychologen sind noch viele offene Fragen.

Dann wäre da noch die Sache mit den unzufriedenen Adidas Aktionären, die dies im Vorfeld offensiv kommunizierten. Wie wird die Hauptversammlung in der Stadthalle Fürth am 8. Mai enden? Aktionäre sind ja die eine Seite der Medaille. Da gibt es auch noch die andere. Die oft im verborgenen liegt. Schattenseiten, die es nur ganz selten auf die Titelseiten schaffen. Werden sich die Arbeitsbedingungen der Näherinnen verbessern? Hat das Thema überhaupt eine Chance in deutschen Medien? Kommt Estela Ramirez auf ihrer Rundreise durch Deutschland, die sie auch nach Franken führt, zu Wort? Die Präsidentin der salvadorianischen Gewerkschaft SITRASACOSI, die Nähberufe organisiert (Schuster und der NäherInnen) hat viel und sehr nachdenkliches sowie entlarvendes zu erzählen. Die Christliche Initiative Romero:

,,Früher arbeitet Estela Ramirez viele Jahre lang in der Fabrik „Hermosa“(s.u.), die für Adidas produziert hat. In ihrer Vortragsreise berichtet Estela Ramirez über die Probleme und Herausforderungen in den Bekleidungsfabriken ihres Landes. Gewerkschaftliche Unterdrückung erlebte sie hautnah als sie vor Jahren mit ihren Kolleginnen eine Gewerkschaft gründete.”

Frau Ramirez ist jetzt auch die engagierte Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation FUERSA und der Gewerkschafts-Liga für Unternehmensverantwortung. Ihre Rundreise durch Deutschland dauert vom 4. Mai bis 14. Mai. Ihre Vorfreude auf die Fußball-WM hält sich in Grenzen. Im Interview mit Maik Pflaum, verantwortlich für Arbeitsrechte und die Kampagne für saubere Kleidung bei Christliche Initiative Romero, äußert sie ihre Wut:

,,Es macht mich wütend, wie die Sportlerinnen den Marken zur WM Glanz verleihen. Da fehlt die Solidarität mit den Näherinnen. Wie kann man die Augen vor der Realität der Arbeiterinnen derart verschließen.?”

Estela Ramirez zu den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen:

,,Der Arbeitsdruck ist sehr hoch, nicht nur vor der WM. Ein gravierendes Problem sind die gesundheitlichen Folgen der sich ständig wiederholenden Bewegungen. Viele ArbeiterInnen erkranken an entzündeten Harnwegen, weil sie zu wenig trinken, um aus Angst vor der Schelte der AufseherInnen keine Zeit mit Toilettengängen zu verlieren. Die Hygienebedingungen auf den Toiletten sind katastrophal; Atemwegserkrankungen weit verbreitet. Das alles ist Ausdruck struktureller Gewalt. Die Fabriken generieren psychische Gewalt durch den Arbeitsdruck und die Härte der VorarbeiterInnen, aber auch wirtschaftliche Gewalt durch extrem niedrige Löhne. Aktuell verdienen NäherInnen nur 202 US-Dollar brutto pro Monat und sehen sich gezwungen, unzählige Überstunden zu leisten.”

Hier geht es zum kompletten Interview von Estela Ramirez als PDF Dokument. Unbedingt lesen. Eine Pflichtlektüre. Interview_mit_Estela_Ramirez unter dem Titel “Wir müssen unsere Kräfte globalisieren”.

Übungsleiter Löw verzichtet dieses Jahr vor der WM in Brasilien auf die Motivation von Reinhold Messner

Da sage noch einer in Deutschland Übungsleiter Löw hätte keine Flexibilität aufzuweisen. Während zur WM 2010 noch auf die persönlichen Motivationskünste von Bergsteigerlegende und Buchautor Reinhold Messner zurückgegriffen wurde, gibt es dieses Jahr dergleichen nicht.Traveler Digital Camera

Im Mai 2010 plauderte Reinhold Messner vor der DFB-Elf aus seinem reichen Erfahrungsschatz und erzählte im Interview mit der tz:

,,Sie haben richtig gehört. Es wird die Mannschaft gewinnen, die fliegt. Du kriegst den Titel nicht geschenkt. Dafür musst du jahrelang hart kämpfen. Und irgendwann wird in Südafrika der Moment kommen, wo alles von alleine kommt, wo plötzlich alles gelingt und jeder Spieler auf einer Euphoriewelle schwimmt. So wie die Elf 1974. Die sind geflogen.”

Übungsleiter Löw war damals hellauf begeistert über den Erstbesteiger aller 14 Achttausender.

„Reinhold kann uns Dinge mitgeben, die uns helfen werden, den Gipfel zu erreichen“

Okay, die Sache mit dem Weltmeistertitel 2010 hat dann irgendwie nicht geklappt, auch das EM-Turnier 2012 ging ohne Gipfelbesteigung für die Mannschaft von Übungsleiter Löw über die Bühne.

Bei dem österreichischen Sportwettenanbieter bwin sieht die Favoritenrolle für das diesjährige WM-Turnier 2014 in Brasilien so aus:

Brasilien 4,00

Argentinien 6,00

Deutschland 6,00

Spanien 8,00

Belgien 15,00

Frankreich 19,00

Stefan Nestler fragt: ,,Quo vadis, Everest?”

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Reinhold Messner ist nicht nur eine Bergsteigerlegende und Grenzgänger, sondern auch ein Medienstar. Er lässt kein Medium aus, um Klartext zu sprechen. Auch in Sachen Mount Everest. Sei es im Fernsehen wie im vergangenen Jahr bei der Sendung Talk im Hangar 7 auf Servus.tv mit Moderatorin Imke Köhler und den illustren Studiogästen wie Unternehmer Wolfgang Nairz (er leitete 1978 die österreichische Everest Expedition), ohne künstlichen Sauerstoff Mount-Everest Bezwinger Peter Habeler, der Sportpsychologe Andreas Marlovits, Tourismusforscher Kurt Luger oder Speedbergsteiger und Geschäftsführer Benedikt Böhm. Schnell zum Basislager am Mount Everest geschaltet und der telegene Reinhold Messner, 1978 Partner von Peter Habeler bei der Erstbesteigung des Mount Everest ohne Unterstützung durch künstlichen Sauerstoff, kommt in die guten Wohnzimmerstuben oder Hotelzimmer via Bildschirm. Oder sei es per Buch. Der Grenzgänger hat eine Meinung und äußert sie.Traveler Digital Camera

Oder sei es per Webauftritt oder Gesprächen mit Zeitungen und Magazinen. Im  Interview mit der Stuttgarter Zeitung unter dem Titel Dieser Everest-Tourismus ist Selbstbetrug nimmt er Stellung zu den aktuellen Entwicklungen und mahnt an:

,,Denn die jetzige Form des Everest-Tourismus ist Selbstbetrug. Die Leute geben viel Geld aus und glauben, sie haben den Everest bestiegen. In Wirklichkeit haben sie den Everest nicht verstanden und nicht bestiegen und stattdessen viele Leute in den Tod laufen lassen. Die Verantwortung dafür tragen nicht die Klienten, sondern die Organisatoren. Die Klienten sind der naive Teil von etwas, das völlig widersinnig ist: Sie kaufen sich ein Prestige, das gar nicht käuflich ist.”

18. April 2014. Es war kein guter Karfreitag 2014 im Khumbu-Eisbruch. Ein unheilvoller Tag. Eine menschliche Tragödie, die vielleicht den Wendepunkt in der Geschichte des Mount Everest bedeuten könnte. Der unbarmherzige Lawinentod erschütterte die Mount Everest Welt. Die traurige Bilanz: 16 Tote waren zu verzeichnen. Familien weinten und trauerten. Stefan Nestler fragt auf seinem Blog Abenteuer Sport zu Recht Quo vadis, Everest?

,,Die Lawine im Khumbu-Eisbruch am Karfreitag könnte zum tiefen Einschnitt in der Geschichte des Mount Everest werden. Erstmals seit dem Beginn kommerzieller Expeditionen zum höchsten Berg der Erde Ende der 1980er Jahre wird in diesem Frühjahr so gut wie sicher kein zahlender Kunde von der nepalesischen Seite aus den Gipfel erreichen. Die Saison ist beendet, nicht offiziell, aber de facto. Alle großen Expeditionsmannschaften haben das Basislager geräumt, viele Bergsteiger sind inzwischen in Kathmandu eingetroffen.”

Sportjournalist Stefan Nestler ist ein profunder Kenner der Bergszene.  Erinnert sei an seine früheren Blogs wie dem Nordpol-Blog 2009, Manaslu-Blog 2007 oder Everest-Blog 2005. Sie waren gekennnzeichnet von intensiver Sachkenntnis, authentischer Nähe zum Geschehen der unberechenbaren Schönheiten der Bergwelt , intensiven Berichten bis hin zur Extrem-Reportage vom Nordpol, klugen Gedanken und tiefen Analysen.

Am Mount Everest ist der Machtkampf entbrannt. Es wird mit harten Bandagen gekämpft. Eine kleine gewaltbereite Gruppe von Sherpas agiert mit intensiver Gewaltandrohung. So zitiert der für die Deutsche Welle arbeitende Stefan Nestler den Amerikaner Greg Paul, der Blogger war Ostern mit Himalayan Experience unterwegs und bloggt seine Erlebnisse auf Greg Climbing, mit folgenden Worten:

“Den Sherpas der Teams wurde gesagt, ihre Beine würden gebrochen, wenn sie Kunden auf den Everest führten“.

Stefan Nestler erinnert auch an die Gewalt im vergangenen Jahr gegenüber  Ueli Steck, Simone Moro und Jon Griffith.

Quo vadis, Everest?

Sportwette bei William Hill: 10.000 Pfund auf Sieg von Bayern München

Das Wetter schwächelt in Deutschland. Der Schachspieler und Borussia Dortmund Sympathisant Peer Steinbrück hat nicht wirklich einen Wahlkampf vorzuweisen, der diesen Namen auch verdient. Uli Hoeneß verlor im Halbfinale 100 Euro. Er hatte mit seinem Nachbarn gewettet. Der ehrgeizige Bayern München Präsident setzte auf einen Sieg von Real Madrid gegen die schwarz-gelben aus dem Ruhrgebiet. So habe ich es jedenfalls in dem ellenlangen Interview von Weltmeister Uli Hoeneß mit der Zeitung Die Zeit im gemütlichen Münchener Lokal irgendwie in Erinnerung behalten. Doch halt. Ich hab ja die Zeitung noch. Also noch schnell zum Zeitungsstapel. So wo haben wir denn das gute Stück. Ach hier. Das Interview auf den Seiten 13 bis 16 mit dem Titel ,,Ich gehöre nicht mehr dazu.” Schnell noch die Passage rausgesucht. Damals waren in München angenehme 22 Grad. Von der Wochenzeitung waren 3 Personen zugegen: Redakteurin Cathrin Gilbert, Zeit-Autor Hans Werner Kilz und Redakteur Stephan Lebert. Die Zeit fragte im Lieblingsrestaurant von Uli Hoeneß in der Landeshauptstadt München.

,,Zocken Sie bei Pferderennen oder Fußballwetten?”

Die Antwort von Bayern München Präsident Uli Hoeneß im Beisein seines 33-Jährigen Sohnes Florian gegenüber den 3 Journalisten:

,,Nein, beides gar nicht. Sie sind auf der falschen Fährte. Mich reizen keine Glücksspiele. Beim Champions-League- Spiel zwischen Dortmund und Real Madrid habe ich mit meinem Nachbarn gewettet, wir haben das Spiel zusammen angeschaut. Es ging um 100 Euro. Ich habe gewettet, dass Real Madrid gewinnt. Na ja.”

Immer kann man nicht gewinnen. Dies merkt gerade auch die Basketballhochburg Bamberg. Wolfgang Heyder lehnte einst ein Angebot von Bayern München ab. Er blieb in Bamberg und schrieb weiter an der Erfolgsstory der Korbjäger in der Domstadt. Wackelt jetzt die Titelverteidigung? Brose Baskets verlor sein erstes Heimspiel in den Play-off gegen die Basketballer von Bayern München. Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hält sich zur Zeit im Basislager des Mount Everest auf. Die TSG Hoffenheim will weiter in der Bundesliga bleiben. Doch dies ist zur Zeit alles Nebensache. Stichwort Champions-League Finale der Männer in London. Zeit für Sonderdrucke …

Die Süddeutsche Zeitung brachte in der 22 Seiten starken Sonderbeilage zum Champions-League Endspiel auch ein Interview mit dem Sprecher eines Anbieter von Sportwetten. Es gibt ja unzählige Anbieter im Markt, stellvertretend seien hier bwin, tipico, Interwetten, bet365, bet at home, mybet, Bet3000, digibet, betsson, titanbet, betsafe, oddset oder sportingbet genannt.  Den  Sprung in die Sonderbeilage über das deutsch-deutsche Finale hat der smarte 25-Jährige Joe Crilly, Sprecher von William Hill, dem größten Buchmacher Großbritanniens, geschafft. Er plaudert im Interview über einen Wetter mit Entscheidungsfreude,  klarer Meinung und rechtzeitig platzierter Sportwette:

,,Ein Kunde hat vor dem Halbfinale 10 000 Pfund auf den Champions-League-Sieg der Bayern gesetzt. Er würde 47 500 Pfund zurückbekommen.”

Gutes Timing. Die Quote von 4,75 hat Charme. Joe Crilly verrät der Süddeutschen Zeutung übrigens auch seinen ganz persönlichen Tipp. Er zieht Parallelen zum Sieg vom FC Porto mit Mourinho im Jahr 2004 in Gelsenkirchen gegen den AS Monaco und sieht Dortmund mit 3:1 vorn. Dies wäre dann für den Kunden ein nicht ganz so geschmeidiger Ausgang seiner Wette. Schaun mer mal.

Sport am Bodensee: Impressionen vom Match Race Germany 2013 in Langenargen (2)

Match Race Germany 2013 in Langenargen hat eine lange und erfolgreiche Geschichte hinter sich. Die Premiere wurde 1997 gestartet und gefeiert. Vor einigen Wochen im März warf ich unter Content Marketing: Alter Wein in neuen Schläuchen? einen Blick auf bemerkenswerte Maketingstorys an Hand der Beispiele Reinhold Messner, Bayern München, Red Bull und dem Segelevent am Bodensee.

Auch dieses Jahr ist das Duellsegeln Match Race Germany 2013 dabei ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte hinzuzufügen. Ein paar weitere Impressionen von mir über das Match Race Germany 2013 in Langenargen mit all seinen interessanten Facetten.Traveler Digital Camera

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Interview Peter Habeler zum 35. Jahrestag der Mount Everest Besteigung mit Reinhold Messner

Anlässlich des 35. Jahrestages der Besteigung des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff durch Reinhold Messner und Peter Habeler gab es diese Woche eine ganze Reihe von Rückblicken. Das Datum 8. Mai 1978 war ein Meilenstein im Alpinismus. Trotz zahlreicher skeptischer Stimmen von sogenannten Experten ließen sich Reinhold Messner und Peter Habeler von ihrem ehrgeizigen und sportlich ambitionierten Projekt ohne Atemmaske nicht abbringen. Schwerste gesundheitliche Schäden wurde den beiden Ausnahmebergsteigern prophezeit. Ohne künstlichen Sauerstoff wäre der Mount Everest nicht zu bezwingen. Eine Gefahr für Körper und Geist. Todesgefahr. Tödlich. So waren damals zahlreiche Unkenrufe der sorgenvollen und vielleicht auch neidischen Skeptiker gegenüber Habeler und Messner zu vernehmen. Doch 35 Jahre danach sind beide weiter sehr vital. Sie haben Geschichte geschrieben.

Die Radio U1 Tirol Moderatorin Lilly Staudigl hat Peter Habeler interviewt und es sind interessante gute 8 Minuten daraus geworden.

Hat-Tip geht an Stefan Nestler von Abenteuer Sport.