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Zwischenruf von den Biebertaler Schachfreunden

Es hat zahlreiche Stimmen zur Wahl der Schachwebsite des Jahres 2012 gegeben, auch die Biebertaler Schachfreunde mit User Mailer meldeten sich auf ihrer Homepage zu Wort:

>>>>>>>>>>>>>> Sportinsider: Wahl der Schachwebsite des Jahres 2012
Blickt man auf die vergangenen 20 Jahre zurück, hat sich eine Reihe interessanter Webseiten zum Thema Schach im Internet etabliert, wobei wesentlich mehr auch wieder verschwunden sind; oder ohne weiteres Seitenupdate vor sich hin schlummern.

Jetzt ruft (endlich) eine Seite auf, die Schach- Webseite des Jahres 2012 zu wählen, und gibt denn auch ein kleines Who’s who zum Besten. So ganz ernst muss man die Sache ja nicht nehmen, denn alleine auf Grund der Reichweite haben es Seiten wie Chessbase leichter viele Klicks zu generieren.

Stöbert man durch die Linksammlung der Auswahlseiten, dann wird aber doch ein “gerechtes Ergebnis eingefordert” und der Leser zur somit zur gerechten Abstimmung aufgefordert; naürlich für die Seite, wo er gerade ist.

Das in diesem Newsletter Schach in Hessen hinreichend gewürdigt wird, sollte in den vergangenen zwei Jahrzehnten kaum einem Leser verborgen geblieben sein.

Was also hat denn die angebotene Auswahliste hessisches zu bieten?

Rochade Europa, Karl Online und sicherlich Chess Tigers, wobei erstere nicht gerade durch eine ausgeprägte Informationsvielfalt im Internet(!) auffallen. Und Karl Online macht da zwar deutlich mehr, aber den Karl Print ziehe ich da doch sicher vor, was auch den Machern lieber sein wird. Einzig chess-tigers.de kommt ohne Printausgabe aus und publiziert nur im Netz: von Weltmeisterschaften bis zum regionalen Schach in Hessen.

Was habe ich da wohl noch für eine Wahl bei der Abstimmung? Natürlich vorher noch ein paar andere zur gleichen Einsicht bringen! Also bitte:

–> http://sportinsider.wordpress.com/2012/1…es-jahres-2012/

Update: Der Text ist von Hans D. Post und in seinem Newsletter Hessenschach 12/24 erschienen. Die Biebertaler Schachfreunde und chesstigers veröffentlichen ebenfalls den Newsletter Hessenschach von Schachfreund Hans D. Post.

Karl Online wird sich verändern im neuen Jahr. So ist zu hören. Generell werden die Printmedien in den nächsten Jahren verstärkt ihre Online-Angebote pflegen und hegen (müssen). Ob es im Moment schmeckt oder nicht. Der Abgang der Frankfurter Rundschau und von Financial Times Deutschland im Jahr 2012 hatte auch mit den halbherzigen Online-Auftritten zu tun. Die Menschen lassen sich nicht vom Internet abhalten. Warum sollten sie auch.

Dabei bin ich kein Freund der Grabenkämpfe zwischen Print und Online. Beides hat seine Berechtigung. Nur kann keine Printzeitung oder ein gedrucktes Magazin sich perspektivisch gegen das Netz stellen, weil die nachkommenden Leser mit den jüngeren Geburtsjahrgängen teilweise mehr Online-Leseerfahrung mitbringen wie die jetzige Printstammleserbelegschaft. Das im Netz oft ein Hype ist, viel Wind gemacht wird um Kleinigkeiten, einige sich gar in den vergangenene Jahren als Avantgarde aufgestellt haben und ein Internet Manifest verabschiedeten … Geschenkt.

Aber vielleicht nehme ich mich dem Thema Online-Auftritte von Schachverlagen auch im neuen Jahr nochmals verstärkt an. Auf alle Fälle wird es interessant sein die Entwicklung der Internet- Auftritte von Printerzeugnisse im Schach zu beobachten.

Jan Gustafsson bestückt seinen Online-Auftritt kontinuierlich

Es soll ja Skeptiker gegeben haben. Berufsschachspieler und eine eigene Website mit kontinuierlicher gefüllter Kolumne? Permanenter Content an Wort und Bild? Es war ein Grundrauschen zu vernehmen. Das hält er doch nicht lange durch. Damit lassen sich keine Sponsoren gewinnen. Er bekommt dadurch keine höheren Schachhonorare etc. unkte es aus der einen oder anderen Ecke.

              vater und sohn

              © Mario Heinemann: Pixelio 

Nun, bisher hält Jan Gustafsson sehr gut durch. In seiner unnachahmlichen Art lässt er die Schachfreunde auf seiner aktuellen Kolumne unter dem Titel Ruhetag war gestern wissen:

,,Kennt ihr das Gefühl, stocknüchtern zu sein, sich aber aufgrund ungesunden Schlafmanagements absolut nicht so zu fühlen? Scheint mir jedenfalls ein guter Zustand zu sein, um tiefsinnige Schachkommentare zu verfassen.”

Jan Gustafsson powert seit Wochen. Erst coacht er Ivan Salgado Lopez bei der spanischen Meisterschaft. Dann die Flugreise mit den Thermosachen nach Sibirien. Honorartrainer von Dänemarks Männermannschaft bei der Schacholympiade in Khanty Mansijsk. Ehrenamtlicher Auftritt mit Arkadij Naiditsch am Goethe-Gymnasium in Gaggenau . Schachbundesliga mit der OSG Baden-Baden. Eigenes Tippspiel zur Bundesliga auf 64 Feldern. Immer füllt er seine Kolumne. Mein Kompliment. 

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