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Fußballeintrittskarten oder Ticketbörse auf argentinisch

Kartenverkäufer leben nicht schlecht. CTS Eventim hat es gar bis an die Börse geschafft und ein Blick auf die positive Kursentwicklung der letzten 12 Monate erfreut auch die Aktionäre. Die Performance von 32,37% dürfte jedes Angebot der örtlichen Sparkasse in Sachen Sparbuch um Längen schlagen. Es gibt einen steten Bedarf an Tickets. Im Sport sind die begehrten Karten die Eintrittspforte in spannende, dramatische, unvorhersehbare Stunden. Oft unvergesslich. Tief in die Signatur des Gehirns eingebrannt. Auf Knopfdruck können Emotionen wieder abgerufen werden. Ich erinnere mich heute noch an jede Bewegung von Diego Maradona einst im Leipziger Zentralstadion beim UEFA-Cup Spiel 1. FC Lokomotive Leipzig gegen SSC Neapel am 26. Oktober 1988. Der grandiose argentinische Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn war amtierender Weltmeister. Ihn Live gesehen zu haben werde ich auch in 15 Jahren noch gut abrufbar jederzeit mir wieder in Erinnerung rufen können. Derweil blinzelt er mich vom Buchregal an.Traveler Digital Camera

Bei manchen Veranstaltungen kommt dann obendrauf der Imagegewinn, die zarte Aufpäpplung des eigenen Egos und die Pflege der Kontakte. Sport Bild fragte einst in der Ausgabe 2 vom 11. Januar 2012 auf den Seiten 78 und 79: Wie komme ich an Tickets? Die Sportzeitschrift aus dem Hause der Axel Springer AG dröselte für die Sportevents Fußball-EM, Champions-League-Finale, Europa-League-Finale, DFB-Pokalendspiel, Olympia London, Wimbledon, die Klitschko-Kämpfe im Boxring, das Reitevent CHIO Aaachen, den Super Bowl (mit Preisspannen zwischen 1.600 und 16.000 Euro), die Formel 1 in Monaco und Hockenheim sowie der Biathlon-WM Ruhpolding die Ticketanbieter mit ihren jeweiligen Preisen auf.

Auch in anderen Ländern sind Tickets immer ein spannendes Thema. Nehmen wir Argentinien. Da hat Fußballfreund Christoph Wesemann, in Buenos Aires lebender Journalist und Blogger, auf Argentinisches Tagebuch seine Möglichkeiten des Erwerbs von Eintrittskarten für ein Spiel der Boca Juniors aufgezeigt:

,,Als Nichtmitglied hat man übrigens drei Möglichkeiten, ein Spiel in der Bombonera zu besuchen. Erstens kann man über eine Agentur teure Karten erwerben und ist dann unter Touristen. Dann lassen sich, zweitens, auf dem Schwarzmarkt vor dem Stadion welche beschaffen, wobei die Verkäufer mit dem Prädikat »zwielichtig« nur unzureichend beschrieben sind und ihren Kunden gern gefälschte Tickets andrehen. Oder, drittens, man kennt jemanden, der Boca angehört, aber keine Zeit oder keine Lust hat, das Spiel zu gucken, und deshalb seinen Mitgliedsausweis verleiht.”

Christoph Wesemann beschreibt dann auch noch wie er geschmeidig mit seinem Sohn durch die charmante Kartenkontrolle kam.

Im Übersteiger-Blog gab es vom Timing zu Beginn der neuen Saison gut plaziert, eine Preisübersicht Dauerkarten 1. & 2. Fußball-Bundesliga 2014/2015. Die vierte Auflage nach der Premiere zur Saion 2011/2012. Der Aufsteiger SC Paderborn setzt dort im Ticketranking eine bemerkenswerte Duftmarke. Sie rufen an der Ticketbörse Preise auf, ohne verschämt mit den Augen zum Boden zu schauen.

Rangnick und die Veteranenmedaille der Leistungsgesellschaft

Die neue Ausgabe vom manager magazin hat auf dem Titelbild zwei rote Bullen die sofort die Assoziation auf das Firmenlogo von Red Bull hervorruft. Zwischen den zwei bulligen Tieren ein Ball. Red Ball nennt das Wirtschaftsmagazin die Abbildung und geht im Heft der Frage nach wie Red Bull nach der Formel 1 auch im Fußball Nägel mit Köpfen machen will. Ein gut aufgelegter Ralf Rangnick plaudert munter und selbstbewusst über die Zielrichtung Bundesliga mit RB Leipzig und der angedachten Erweiterung der Red Bull Arena in Leipzig auf ca. 60.000 Zuschauer. Die Stadt Leipzig ziert sich wohl noch. Das vertiefen wir ein andermal. Ralf Rangnick ist ja seit Juni 2012 Sportdirektor vom FC Red Bull Salzburg und RB Leipzig. Gelegenheit für mich einen Blogbeitrag aus dem Archiv zu holen.

Reblog [vom 25. September 2011]

Die Personalie Ralf Rangnick ging durch alle Gazetten der Republik. Ein Heer von Hobbypsychologen war auf einmal präsent in den TV-Sendungen und in den Zeitungen. Die für mich interessanteste Abhandlung des Themas um das erloschene Feuer eines einst motivierten und im Job brennenden Übungsleiters gab es in der Wochenendausgabe von Süddeutsche Zeitung auf Seite 3.

Werner Bartens, Moritz Kielbass und Christof Kneer zeichnen auf einer kompletten Seite ein  differenziertes Bild über den Druck eines Bundesligatrainers, der Überlastung und dem viel beschriebenen Thema Burn-out. Es kommt auch der Freiburger Soziologe Ulrich Bröckling zu Wort:

,,Burn-out zeigt außerdem an, dass man sich im Beruf ausgepowert hat. Das ist geradezu die Veteranenmedaille der Leistungsgesellschaft – ich habe alles gegeben.”

Es wird von Bartens, Kielbassa und Kneer auch ein Rückblick auf den Jahresanfang gemacht. Der viel zu kurze Zeitraum zwischen der Demission von Rangnick am Neujahrstag bei Hoffenheim und dem neuen Arbeitsvertrag auf Schalke im März. In den paar Wochen dazwischen gönnte sich Rangnick keine Pause zum durchatmen. Die Tage waren getaktet. Selbst anberaumte Urlaubstage auf einer Insel im Süden wurden abgebrochen um ein Fußballspiel in London zu sehen und Gespräche mit Frank Arnesen zu führen. Oder ein selbst durchgeführtes Scouting eines talentierten jungen Keepers beim KRC Genk. Auch ein Rückblick auf die schwere Zeit von Hitzfeld 2004 oder die offensichtlich nicht vorhandene Sensibilität der Menschen, die mit Rangnick zusammenarbeiteten, fehlen in dem lesenswerten Artikel unter dem Titel – Ein Klügerer gibt nach – nicht. Alleine dafür hat sich der Kauf von Süddeutsche Zeitung am Wochenende gelohnt.

Es kommt auch Peter Henningsen, Chefarzt der Psychosomatik an der Technischen Universität in München zu Wort. Er redet Klartext:

,,So ein Fall ist eine Bedrohung für das System Leistungssport. Deshalb muss es als kurzer, leicht zu behebender Betriebsunfall dargestellt werden.”

Hitzfeld kam nach 2004 wieder zurück. Vor sieben Jahren fand er nach eigenen Worten nicht den Weg selber bei Bayern München zu kündigen. Jetzt trainiert er die Nati in der Schweiz. Ein Job mit weniger Dauerstress und keiner medialer 24-Stunden Nabelschau. Rückblickend gewinnt er der damaligen Situation und seiner Auszeit gute Seiten ab:

,,Die Pause danach war wie ein Jungbrunnen für mich”

Ralf Rangnick  wird jetzt den steinigen Weg der Genesung gehen. Dafür ist ihm ein verständnisvolles familäres Umfeld, der Blick in andere Lebensbereiche und viel Kraft sowie Glück zu wünschen.

Entspannung am See

Nein, hier am Bodensee hyperventiliert man nicht aufgrund der Aufgeregtheiten der Unterhaltungsindustrie Fußball mit dem schlagzeilenträchtigen Produkt Bundesliga. Gelassen wird auf das Wasser geschaut. Die Surprise-Segler schwärmten von der Gastfreundschaft beim Europacup. Der Sieg ging nach Frankreich an die Crew um Jean-Jaques Poirier aus Aix-les-Bains. Der Blick auf den See hat fast meditativen Charakter. Entspannend. Eine wohlige Gelassenheit.Traveler Digital Camera

Es bedarf keiner albernen Trainerjobgarantie wie in Mainz. Eine Diskussion um New Economy und Old School, wie kürzlich von Dortmunds meinungsfreudigen Chef Watzke angezettelt, mit Seitenhieb gegen Fußballvereine wie RB Leipzig ohne Börsenteilnahme, wird hier auch nicht geführt. Das Geld von Evonik gerne haben wollen, jedoch das Red Bull Engagement in einen hoffnungsvollen Fußballverein mit dem wackligen Argument der Tradition verbal in Frage stellen, interessiert hier eher temporär. Die Boote sind auch an Tagen ohne strahlenden Sonnenschein im August gut gefüllt. Traveler Digital CameraTraveler Digital Camera

Auch die Live-Ticker Thematik eines Fußballverbandes wird hier nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Es gibt hier einfach auch andere Themen. Abfahrtszeiten der Fähre von Friedrichshfaen nach Romanshorn in die Schweiz. Oder die anstehende Eurobike 2014 in der Zeppelinstadt. Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraAuch die Liebespaare haben ihre arteigenen Themen. Welche Farbe, welche Größe, welche Signatur soll das Schloss haben?  Da wirkt das überhitzte Verkünden von kleinsten medial herbeigeredeten Krisen, weil Schalke gerade ein Bundesligaspiel verloren hat und Trainer Keller wieder in Frage gestellt wird, eher etwas störend.

Nachdenkenswert #250

,,Freunde des Radsports haben schon so viele Idole über Doping fallen sehen, dass sie sich lieber mit Radtechnik denn mit den tourdefranzenden Ergebnissen der Körpermodifikation beschäftigen. Ich mache aber hin und wieder den Fehler darauf hinzuweisen, dass Fussball ein Milliardenunternehmen ist und ich mir – wie beim Radsport – nur schlecht vorstellen kann, dass man sich da nicht ab und zu mit den paar Kröten, die Doping kostet, die Tür zu noch höheren Einnahmen öffnet.”

Don Alphonso, in der FAZ, glaubt nicht an die Unschuld der Unterhaltungsindustrie Fußball

Anstoß

Heute erfolgt also wieder der Anstoß. Der Kampf um die Fernbedienung in den deutschen Haushalten nimmt wieder an Intensität zu. Gelegenheit das Musikvideo der Berliner Band COSMA zur Einstimmung auf die Ballsaison zu nehmen.

Vor 40 Tagen erzielte der noch sehr junge Mario Götze in Rio de Janeiro das Siegtor gegen Argentinien im WM-Endspiel. Nach langen 24 Jahren ist die Fußballnationalmannschaft Deutschlands wieder Weltmeister in der Königsdisziplin.

Nun also wieder der Beginn des Ligaalltags. Erleben wir wieder die Langeweile in der Bundesliga und die Geschichte mit dem Frosch und dem Mann mit Hund?

Es ist in den letzten Tagem des öfteren in diversen Medien darüber sinniert worden, dass Bayern München nach einer WM-Saison so seine Schwierigkeiten hätte. Nun, ein Blick auf die Meister in der Saison nach der Weltmeisterschaft sei darum erlaubt:

Saison 2010/2011: Borussia Dortmund

Saison 2006/2007: VfB Stuttgart

Saison 2002/2003: Bayern München

Saison 1998/1999: Bayern München

Saison 1994/1995: Borussia Dortmund

Saison 1990/1991: 1. FC Kaiserslautern

Saison 1986/1987: Bayern München

Saison 1982/1983: Hamburger SV

Saison 1978/1979: Hamburger SV

Saison 1974/1975: Borussia Mönchengladbach

Saison 1970/1971: Borussia Mönchengladbach

Saison 1966/1967: Eintracht Braunschweig

Aber grau ist alle Statistik. Also fangt an zu spielen.

Argentinisches Tagebuch verweist auf die Möglichkeit eines anderen Weltmeisters 2014

Stammleser werden sich vielleicht noch an die 33-teilige kleine Serie Fußball-WM 2014: Meine Tage mit Übungsleiter Löw erinnern. Den größten Traffic erzielte dabei Teil 22. Im Laufe der Folgen verwies ich hin und wieder auch auf das in Buenos Aires geschriebene Blog Argentinisches Tagebuch hin.

Das Turnier lief ja lange nach Wunsch der Südamerikaner. Eigentlich fehlte dann nur noch der krönende Abschluss im Endspiel. Im Nachgang gibt es auch einen hübschen Artikel mit Verweis auf eine Situation, in der die Titelfrage sich vielleicht entscheidend in die andere Richtung hin entwickelte.

,,Und dass sie doch schon vorher um den WM-Titel beschissen worden seien. So sind sie, die Argentinier. Könnten immer und überall die Besten sein. Wenn die anderen sie nur ließen.”

Gastautor Marc Koch nannte sein ganzes Stück, indem auch der Tod des Funktionärs Grondona abgearbeitet wird, dann auch Nachtstück, beim Schein einer Petroleumlampe zu lesen. Man kann trefflich streiten über jene beschissene Situation, die Koch ansprach. Auch heute noch. Mich erinnerte die Situation stark an Sevilla vor 32 Jahren, im Buch 1982 Spanien in der Reihe der WM-Bibliothek der Süddeutschen Zeitung über das Turnier in Spanien umfassend auf den Seiten 82 bis 91 abgehandelt. Jenem Bericht über ein episches Spiel. Einen gnadenlosen Fight. Es beinhaltete damals alles was einen Fußball-Thriller ausmacht.Traveler Digital CameraDerweil ist der Gründer und Bloginhaber von Argentinisches Tagebuch, Christoph Wesemann, auch wieder in Buenos Aires gelandet. Bei seinem Urlaub in Deutschland wurde er des öfteren nach dem Endspiel von Rio de Janeiro angesprochen.

,,Ich hätte nicht Urlaub in Deutschland machen sollen. Verwandte, Bekannte und sogenannte Freunde wollten mit mir, dem Mann aus Buenos Aires, dauernd über das WM-Finale reden, obwohl ich Schwächen habe was die Analyse betrifft. Bis heute habe ich weder einen Spielbericht gelesen noch Ausschnitte angeschaut, ich verarbeite Argentiniens Niederlage anders und vielleicht auch gar nicht.”

Es war nicht der erhoffte Ausgang des Finals gegen Deutschland wie 1986. Lionel Messi wird weiter im WM-Schatten von Diego Maradona bleiben. Jenem Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn. Derweil wirbt die Bundesliga im Hinblick auf die beginnende Saison mit Liga der Weltmeister. Okay, kann man machen. Wenngleich zahlreiche Weltmeister wie Kroos,  Khedira (?), Özil, Mertesacker, Podolski und Mustafi im Ausland spielen. Und, so offen darf ich dies anmerken, Deutschland ohne Toni Kroos wahrscheinlich Christoph Wesemann keine unverarbeitete Niederlage beschert hätte.

Florian Haupt erklärt heute auf Die Welt übrigens dann auch Warum Real Khedira und di Maria loswerden will. Ob er in Deutschlands Fußballhauptstadt München landet ist dann nochmal eine ganz andere Geschichte. Plauderer Beckenbauer hin oder her.

Sport am Bodensee: VfL Wolfsburg gegen FC St. Gallen in Konstanz mit geänderter Spielzeit und Sparkasse Bodensee Beach Days in Überlingen

Es ist soweit. Heute spielen der dieses Jahr auf 3 Hochzeiten agierende VfL Wolfsburg gegen den FC St. Gallen. Spielort ist nach neuer vorgelegter Spielzeit ab 18.30 Uhr statt 19.00 Uhr das Bodensee-Stadion von Konstanz. Die Ostschweizer haben bereits drei Punktspiele in der Super League hinter sich. Sie kommen mit dem 2:1 Sieg in der Nachspielzeit vom letzten Wochenende gegen den FC Luzern sowie einem aktuellen 5. Tabellenplatz in der einheimischen Liga zum Freundschaftsspiel gegen den deutschen Meister von 2009 nach Konstanz. Der Saisonstart verlief für den FC St. Gallen nicht optimal. Einem Auftaktunentschieden gegen BSC Young Boys und eine Niederlage beim FC Sion folgte der knappe Erfolg gegen den FC Luzern.Traveler Digital Camera

Im Hinblick auf das heutige Freundschafsspiel gegen den VfL Wolfsburg ist auf der Website vom FC St. Gallen der Blick auf die Leistungsträger aus der Schweiz bei den Wölfen gerichtet:

,,Nirgendwo sonst im Ausland sind gleich zwei Schweizer unbestrittene Leistungsträger. Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez haben mit Innenverteidiger Timm Klose zudem einen dritten Landsmann als Teamkollegen. Benaglio, der letzte Woche vom neuen Nati-Trainer Vladimir Petkovic als Nummer eins bestätigt wurde, geht bereits in seine siebte Saison in Wolfsburg und wird diesen Herbst sein 200. Bundesliga-Spiel bestreiten. Für Ricardo Rodriguez, der Ende Monat erst 22 wird, soll es die dritte Spielzeit in Deutschland werden. Nicht erst seit er an der WM in Brasilien ausnahmslos starke Leistungen ablieferte, ist der linke Aussenverteidiger bei mehreren europäischen Spitzenclubs ein Thema. Letzte Saison war er als einziger Spieler der ganzen Liga in jedem Match über die volle Distanz zum Einsatz gekommen.”

Diego Benaglio hatte mit seinen bemerkenswerten Paraden zwischen den Pfosten auch großen Anteil an der deutschen  Meisterschaft. Nebenbei gesagt: Er ist auch einer der Lieblingstorhüter meiner Jahrhundertliebe.

Einst erzielte Albert Bunjaku zwei Tore im DFB-Pokal gegen Bayern München

Der FC St. Gallen spielte im vergangenen Jahr in der Europa League. Mit Albert Bunjaku haben sie einen Stürmer in ihren Reihen der diesen Sommer vom 1. FC Kaiserslautern nach St. Gallen wechselte. Vorher spielte er in Deutschland beim 1. FC Nürnberg, Rot-Weiß Erfurt und dem SC Paderborn 07. Seine Karriere in die Bundesliga zu den Nürnbergern wurde durch seine zwei Tore für Rot-Weiß Erfurt am 10. August 2008 im DFB-Pokalspiel gegen Bayern München bewerkstelligt. Albert Bunjaku spielte dann noch die erste Halbserie der Saison 2008/2009 in der 3. Liga für die Erfurter und wechselte dann zu den Franken. Die spielten damals jedoch noch in der 2. Bundesliga. Mit ihnen stieg er auf und gab am 15. August 2009 am 2. Spieltag sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse.

Sparkasse Bodensee Beach Days in Überlingen

Heute beginnen in Überlingen die Beach Days. Will man den Sponsor nicht unter den Tisch fallen lassen nennt sich die Veranstaltung Sparkasse Bodensee Beach Days. Vom 5. August bis 10. August wird auf dem Überlingen Landungsplatz auf Sand gespielt. Im Vorfeld gab es einige organisatorische Arbeit zu erledigen. 250 Tonnen Sand sind mit den LKWs gestern angeliefert worden. Ein Bandensystem, eine entsprechende Zuschauertribüne  haben den Landungsplatz in eine Beach-Arena verwandelt. Höhepunkt der Überlinger Woche auf Sand ist der LBS Cup Beachvolleyball am 9. und 10. August. Für weitere Infos geht es hier zur offiziellen Website.

Wie immer geht so eine Veranstaltung nicht ohne Power, organisatorischen Geschick, Akquise in Sachen Sponsorships, Erfahrung und Vernetzung. Dafür zeichnet die MCD Sportmarketing GmbH mit dem Macher, kreativen Kopf und Geschäftsführer Markus Dufner verantwortlich.

VFB Friedrichshafen stellt Jan Zimmermann und Max Günthör für Kienbaum

Vom Beach Feeling zum Volleyball in der Halle. Der deutsche Rekordmeister VfB Friedrichshafen stellt mit Jan Zimmermann und Max Günthör zwei Spieler für den aktuellen Kader, der seit gestern im Bundesleistungszentrum Kienbaum zusammen ist. Es wird an der Vorbereitung für die WM in Polen vom 30. August bis 21. September gefeilt. Hier geht es zum kompletten Fahrplan bis zur WM.

Der deutsche Kader in Kienbaum

Zuspieler: Lukas Kampa (Radom/POL), Sebastian Kühner (BR Volleys), Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen)

Diagonalspieler: Georg Grozer (Belgorod/RUS), Jochen Schöps (Rzeszow/POL)

Außenangreifer: Christian Fromm (Perugia/ITA), Denis Kaliberda (Wegiel/POL), Sebastian Schwarz (z.Zt. ohne Verein), Dirk Westphal (Radom/POL)

Mittelblocker: Max Günthör (VfB Friedrichshafen), Tim Broshog (Maaseik/BEL), Philipp Collin (Tours/FRA), Michael Andrei (St-Nazaire/FRA), Marcus Böhme (Fenerbahce Istanbul/TUR)
Libero: Markus Steuerwald (Paris/FRA), Ferdinand Tille (Belchatow/POL)

Das der Weltenbummler Simon Tischer verletzungsbedingt nicht dabei ist, war absehbar. Am 17. Mai berichtete die Rems-Zeitung unter dem Titel Volleyball: Nationalspieler Simon Tischer will nach seiner Knie-Operation wieder in fünf Monaten auf dem Feld stehen:

,,Knapp drei Wochen ist es mittlerweile her, als sich Simon Tischer in Lyon von einem renommierten französischen Kniechirurgen operieren ließ. „Die Patellasehnen war chronisch entzündet, was bei Volleyballspielern nicht ungewöhnlich ist“, erklärt der 32-​Jährige, warum er um diesen Eingriff nicht umhin kam. „Langfristig ist das die sinnvollste Lösung, wenn mir dadurch auch einige Monate verloren gehen. Ich muss den Sommer opfern, dass ich noch ein paar Jahre auf diesem hohem Niveau weiterspielen kann.“

Gerade in diesen Sommermonaten ist sein Ausfall so schade, weil die deutsche Nationalmannschaft in der Weltliga und bei der Weltmeisterschaft (vom 30. August bis 21. September in Polen) Großes vor hat.”

Ein gutes Comeback ist Simon Tischer zu wünschen.