Archiv der Kategorie: Im Scheinwerferlicht

USA ist mit der Basketball-WM durch und Deutschlands Volleyballer sind noch dabei

Tief durchatmen. Die Basketball-WM 2014 ist durch. Keine Endspieldramatik und Proteste der Amerikaner wie seinerzeit beim Goldraub durch die UdSSR bei den olympischen Spielen 1972.

Es gab nicht das erwartete Traumfinale mit Gastgeber Spanien gegen die USA. Am Ende mussten die Amerikaner mit der Nationalmannschaft von Serbien vorlieb nehmen und tüten den Endspielsieg souverän ein. Derweil geht die arg aufgeblähte Volleyball-WM in Polen weiter. Der Modus ist schon gewöhnungsbedürftig. Das Turnier zieht sich wie Kaugummi. 103 Spiele. Aber die Spiele wollen vermarktet werden. Weiter im Feld der Aspiranten um eine Medaille sind die deutschen Volleyballer mit Coach Vital Heynen. Am Sonnabend gab es für Deutschland gegen Olympiasieger Russland eine klare und die Stimmung etwas trübende 0:3 (17:25, 18:25, 24:26) Niederlage. Am Sonntag zogen die deutschen Volleyballcracks mit einem intensiv umkämpften 3:0 (28:26, 25:22, 25:23) gegen Kanada in die dritte Runde. Jetzt warten Frankreich und Iran auf Deutschland. Spielort Katowice. Die andere Dreiergruppe setzt sich mit Gastgeber Polen, Olympiasieger Russland und Weltmeister Brasilien zusammen. Spielort: Łódź

Die Ansetzungen:

16.9.: Brasilien – Polen und Frankreich – Deutschland
17.9.: Russland – Brasilien und Iran – Deutschland
18.9.: Russland – Polen und Frankreich – Iran

Halbfinale wird dann am 20. September gespielt. Das Endspiel findet am 21. September statt. Es wird jeweils in Katowice gespielt. Deutschland hatte vor dem Turnier eine Medaille als Ziel ausgerufen. Zwischeneinschub: Die letzte deutsche Medaille bei Weltmeisterschaften gewann 1970 die DDR. Sie gewannen vor 44 Jahren bei der WM in Bulgarien den Weltmeistertitel und distanzierten den Gastgeber auf Platz 2. Damaliger 3. wurde Japan.

Auf sportdeutschland.tv sind die Spiele zu sehen. Mit dem Endspiel am Sonntag steht dann nicht nur der neue Weltmeister im Volleyball fest, sondern dann sind auch die 103 Spiele in Polen rum.

Trend Schulschach in Deutschland

Vom 31. Oktober bis 2. November 2014 findet der Schulschachkongress mit verschiedenen Workshops zum Thema Schulschach in Bad Hersfeld statt. Alle Einzelheiten gibt es auf der Website von deutsche-schachjugend.de.

Eine gute und willkommene Gelegenheit für mich einen Beitrag aus meinem Blogarchiv zum Thema Trend Schulschach in Deutschland herauszuholen.

Reblog [vom 10. Dezember 2012]

Mit dem Schachspiel kann man nicht früh genug anfangen. Ja, Schachwunderkinder hat es immer wieder einige gegeben. Man denke an Capablanca, der mit 4 Jahren Schach erlernte und mit 12 bereits die kubanische Schachmeisterschaft gewann. Svetozar Gligoric schrieb in seinem Buch Fischer Spasskij – Schachmatch des Jahrhunderts in dem Kapitel zu den Schachweltmeistern in der Geschichte des königlichen Spiels:

,,Capablanca lernte im Alter von vier Jahren das Schachspiel, als er seinem Vater beim Spiel gegen einen Freund zuschaute. Die Figuren faszinierten ihn, und er schaute weitere zwei Tage zu. Am dritten Tag bemerkte er, wie sein Vater mogelte und einen Springer von einem weißen Feld auf ein anderes Feld verschob. Als er nach dem Spiel seinen Vater darauf ansprach, schalt der ihn, er solle keine so großen Sprüche reißen, da er noch nicht einmal die einzelnen Züge kenne. Klein José , entschlossen zu beweisen, daß er recht hatte, forderte seinen Vater zu einem Spiel heraus und schlug ihn prompt zweimal hintereinander.”

Warum ist Schach eigentlich in Deutschland kein Pflichtfach? Ab der 1. Klasse 2 Stunden pro Woche wäre doch ein guter Anfang. Die Vorzüge des Schachs sind ausgiebig bekannt. Oder? Die Befürwörter hier aufzuzählen würde  den Rahmen des Artikels sprengen. Lassen wir einen ehemaligen klugen Bundespräsidenten zu Wort kommen. Richard von Weizsäcker:

,,Der Schachsport fördert Fähigkeiten wie Konzentration, eine gute Beobachtungs- und Auffassungsgabe, Kombinationsvermögen und Ausdauer, Fähigkeiten also, die allgemein im Leben von Nutzen sind.”

In Deutschland gibt es engagierte Menschen wie Hans-Walter Schmitt der mit Herzblut, Leidenschaft, Konzentration  und dem Gespür für Schachförderung von klein auf, ganz aktiv Kinder im königlichen Spiel stetig verbessert. Das Chess Tigers Training Center fördert momentan 160 Kinder in Schulschach AGs. Siehe auch den lesenswerten Bericht Gute Plätze mit 2-3-3-4 in allen Altersstufen, aber kein Titel! Die Resonanz der Eltern und Lehrer ist durchweg positiv. Normal müsste jede Schulleitung sich nach so einer Schachförderung sehnen. Aber ich bin Realist. Es wird noch viel Aufbauarbeit vonnöten sein.

Schulschach ist noch kein Boom in der Bundesrepublik. Doch es gibt erfreuliche Ansätze. Kürzlich fand in Dortmund der 5. Schulschachkongress statt. Auf dieser Veranstaltung gab es auch den Vortrag vom Schulschachexperten Björn Lengwenus. Einige Anregungen zum diskutieren, nachdenken, zur Vertiefung.

Ich selber habe einst in der Schule Schach gespielt. Es gab eine AG (Arbeitsgemeinschaft) und eine engagierte Frau die uns 6-Jährigen in die Geheimnisse des königlichen Spiels einwies. Später kam dann der leider dieses Jahr viel zu früh verstorbene Paul Gaffron in mein Leben. Er war Schachtrainer, Organisator, engagierter Schachfunktionär und Spiritus Rector von Motor Gohlis Nord. Mit viel Liebe zum Detail, einer unheimlichen Geduld, der kontinuierlichen Analyse unserer Turnierpartien vom Wochenende am Dienstagabend im Schachvereinshaus Heinrich-Budde sowie dem unerschütterlichen Glauben an unsere schachlichen und menschlichen Fähigkeiten, begleitete er unseren Weg zu den ersten Medaillen bei den Schachkämpfen im Bezirk.

Die Fotos stammen von Ray Morris-Hill ( rmhphotos.eu) von den diesjährigen 2012 London Chess Classic Junior Events.

Günter Netzer in Pose mit dem Ferrari Dino 246 GT

Kaum hat die ARD letzten Sonnabend einen längeren Film zum 70. Geburtstag von Günter Netzer gebracht, den der einstige Gladbach Held an diesem Sonntag begeht, schnellt der Traffic meines Beitrages Autoliebhaber Günter Netzer vom 2. April 2012 in der wordpress Statistik hoch. Autos und Sportler ist ja immer wieder ein Thema. Kürzlich holten sich die Basketballer von Bayern München ihre Audi Dienstwagen ab. Es reicht dann auch traditionell zum Foto und Kurzbericht in der Regionalpresse. Selbstverständlich sind das solide Autos. Der damalige Ferrari Dino 246 GT von Günter Netzer war da jedoch schon spektakulärer. Ein Hauch Hollywood umwehte die Netzersche Pose auf dem liebsten Spielzeug. Steve McQueen oder James Dean hatten es nicht cooler drauf. Günter Netzer musste sich nicht verstecken. In der heutigen doch eher angepasst daherkommenden Spielergeneration fällt mir ad hoc kein Akteur ein, der nur annähernd in die Fußstapfen von Netzer in Sachen Image und Symbiose mit schnellen, charakteristischen Autos  treten könnte.

Ferrari stellte übrigens den Dino 246 GT erstmalig 1969 auf dem Genfer Autosalon aus. Bis 1974 wurde er gefertigt. Stückzahl: 1.868.

Natürlich wäre ein WM-Kampf Karjakin gegen Anand auch gegangen …

… doch die Unterschrift von Weltmeister Carlsen unter den Vertrag des WM-Kampf für Sotschi 2014 ist schon okay. Wenn ich es so auf den ersten Blick beim Artikel von Alejandro Ramirez bei ChessBase unter dem Titel Magnus Carlsen unterschreibt WM-Vertrag überblicke, hat das pokern keine signifikanten Vorteile für den jungen Norweger erbracht.

Sinquefield Cup Sieger Fabiano Caruana bei der Ice Bucket Challenge und der Vertragspoker von Carlsen und Agdestein

Überragende Performance wird mit dem vorzeitigen Turniersieg beim Sinquefield Cup 2014 in St. Louis gekrönt. Fabiano Caruana erzielte nach sieben Siegen hintereinander Remis gegen Magnus Carlsen und hat jetzt uneinholbare 7,5 aus 8. Damit hat der 22-Jährige in Miami geborene und für Italien bei der Schacholympiade an den Start gehende Großmeister einen bemerkenswerten Paukenschlag hingelegt. Vor Beginn des vom amerikanischen Multimillionär Rex Sinquefield finanzierten Turniers beteiligte sich der in Miami geborene 22-Jährige Caruana an der Ice Bucket Challenge.

Fabiano Caruana bekommt derweil auch gleich ein paar Lorbeerkränze gebunden. Der FIDE-Meister Hartmut Metz, der auch ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler ist, hat in der taz ein paar schöne Zeilen unter dem Titel Kleiner Knochenbrecher geschrieben und verweist auch auf eine geschichtliche Note.

,,Der letzte italienische Schachmeister von Weltrang starb vor 402 Jahren: Giulio Cesare Polerio. Seit 1612 warteten die Denker vom Po vergeblich auf einen legitimen Nachfolger – bis zu Caruanas Föderationswechsel anno 2006. Der schmächtige Jüngling, der in Miami geboren wurde und in New York aufwuchs, schmunzelt ein bisschen, wenn er als Fabiano „Fabulous“ Caruana tituliert wird.”

Auch das deutsche schachjournalistische Urgestein Dagobert Kohlmeyer, der kürzlich ja erst ein Magnus Carlsen Buch herausgab, hat sich dem frischen Sieger vom Sinquefield Cup 2014 angenommen. Auf neues Deutschland titelt der Schachjournalist Fabiano Caruana erobert den Schachsport und verweist auf die Erfolge beim Dortmunder Chess-Meeting sowie die frühen Achtungszeichen wie die Erlangung des Titels Schachgroßmeisters mit 14 Jahren.

Selber habe ich Fabiano Cararuano auch bereits eine Weile auf dem Radar. Am 28. April 2014 schrieb ich hier im Blog unter dem Titel Gashimov Memorial: Magnus Carlsen mit 5 aus 8 und ein Blick auf seinen Angstgegner:

,,Zu großer Form lief am Wochenende Ilja Schneider auf dem Schachblog von Zeit Online auf. Der deutsche Vizemeister im Blitzschach bei der Einzelmeisterschaft im Jahr 2008 hat sich in einen beachtlichen Rhythmus gebloggt. Unter dem Titel Huch, Magnus Carlsen hat verloren! wirft Ilja Schneider einen Blick auf den Schachweltmeister und seinen Angstgegner Fabiano Caruana. Der 29-Jährige Internationale Meister Schneider arbeitet dabei auch die Unterschiede der beiden jungen Profischachspieler heraus.”

Derweil hat Magnus Carlsen die WM-Vertragspapiere immer noch nicht unterschrieben.

Die erste Deadline war ja der 31. August. Carlsen sein Management hatte vorher angekündigt erst nach Beendigung des laufenden Sinquefield Cup in St. Louis sich am 7. September zu äußern. Zwischenzeitlich hat es ein Telefonat zwischen ACP-Präsident Emil Sutovsky und Carlsens Manager Espen Agdestein gegeben. Danach hat Sutovski mit FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov telefoniert. Die Deadline 7. September ist Carlsen dann genehmigt worden. Doch der smarte und verhandlungsstarke Agdestein will jetzt eine Deadline zum 17. September.

Konkret geht es um folgende Dinge:

- Etwaige Verlegung des WM Matches hinsichtlich des Zeitpunktes
- höheres Preisgeld
– anderen Veranstaltungsort als Sotschi
– wenn schon Sotschi, dann die Fernsehberichte in norwegisch statt russisch
– auch um TV-Fernsehrechte will Espen Agdestein generell pokern

Ziemlich viel auf der Agenda. Starker Tobak. Erinnert mich selbstverständlich an den ganzen Bobby Fischer Verhandlungsmarathon vor dem Schachmatch des Jahrhunderts 1972 gegen Boris Spasskij in Reyjkjavik.

Die Ergebnisse bei der heimischen Schacholympiade in Tromsø und jetzt beim Sinquefield Cup in St. Louis zeigen einen Weltmeister Carlsen, der von diesen ganzen Dingen vielleicht nicht ganz unbeeinflusst am Schachbrett bleibt.

Andererseits haben die Norweger bereits im Vorfeld von Chennai ziemlich hart verhandelt, den indischen Austragungsort in Frage gestellt und unter anderen eine sechsstellige Summe für einen eigenen Carlsen Koch herausgehandelt.

FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov kann ganz gut mit Putin. Eine Verlegung von Sotschi ist daher aus meiner Sicht schwer vorstellbar.

In russischen Medien steht auch Sergey Karjakin als etwaiger Carlsen Ersatz bereits in den Startlöchern. Er war ja im Frühjahr beim WM-Kandidatenturnier im sibirischen Khanty Mansiysk 2. hinter Anand geworden.

Siehe auch den russischen Artikel bei kommersant.

Béla Réthy im ZDF: “Pfiffe, nein das macht man nicht bei einem Weltmeister.”

Kaum gibt es ein neues Marketing-Konzept in puncto Bandenwerbung der DFB-Elf, verliert die Mannschaft  von Übungsleiter Löw. Daran lag es natürlich nicht. Eher schon an der Einstellung, der Aufstellung und dem fehlenden Biss. Béla Réthy, 57-Jähriger Sportjournalist, kommentierte in seiner arteigenen Weise das Spiel Deutschland gegen Argentinien in Düsseldorf für das ZDF.  Die Niederlage der Mannschaft von Übungsleiter Löw garnierte er mit dem einen oder anderen prägnanten Satz. Eine kleine Auswahl:

,,Es deutet sich ein Debakel an.”

,,Eigentlich sind die Fans zum Feiern gekommen.”

,,Pfiffe, nein das macht man nicht bei einem Weltmeister.”

,,Schürrle, der mit Chelsea Spitzenreiter in der Premier-League ist. Nach 3 Spieltagen.”

,,Nehmen wir das ganze mal als Aufgalopp.”

,,Er wird Zeit haben jetzt zu basteln.” (über Übungsleiter Löw)

,,Nach 18 unbesiegten Spielen jetzt wieder eine Niederlage der deutschen Elf.”

,,Kroos wird jetzt ernsthaft ermahnt von Kuipers, etwas zurückhaltender zu agieren.”

,,Und es müsste Gelb geben für Lukas Podolski für dieses Foul an Zabaleta.”

,,Beim 0:4 nach 50 Minuten drohte die Feier ins Wasser zu fallen.”

,,Der Auftakt nach der WM hat ein wenig Spaß gemacht, wer Spaß an Toren hat.”

,,Joachim Löw wirkt jetzt regelrecht geschockt.”

,,Aber heute ist keine WM. Heute ist Party.”

,,Di Maria ist nicht einzufangen.”

,,Romero kämpft immer noch mit seiner Wade. Mehr wie mit den deutschen Stürmern.”

,,Und das sind nochmal die Tore der 2. Halbzeit.”

6 aus 6 in St. Louis, WM-Poker von Carlsen und ein neuer Sehnsuchtsort von Übungsleiter Löw

Langsam wird es unheimlich. Der famos aufspielende Fabiano Caruana setzt mit Beginn der 2. Turnierhälfte beim Sinquefield Cup 2014 in St. Louis seine sensationelle Siegesserie fort. Der junge Großmeister (22) hält jetzt bereits 3 Punkte Vorsprung auf Weltmeister Magnus Carlsen. Der Norweger pokert ja zur Zeit in Sachen WM-Kampf. Zur Vertragsunterzeichnung hat er bereits eine Verlängerung eingeräumt bekommen. Thomas Richter prägnant auf Schach-Ticker:

,,Alles OK für Carlsen? Naja, erstens wollte er auch eine Verlegung des WM-Matches, mehr Preisgeld, am liebsten einen anderen Austragungsort und offenbar Fernsehberichte nicht auf Russisch sondern auf Norwegisch. Zweitens meinte sein Manager nun “7. September reicht uns nicht, wir wollen eine Deadline am 17. September!”. Was ist zwischenzeitlich neu? Eigentlich nur Carlsens holpriger Start beim Sinquefield Cup.”

Magnus, es nervt.

Zwischeneinschub. Der ehemalige Schachzooblogger Ilja Schneider hat auf dem Schachblog von Zeit-Online ein Interview mit Herbert Bastian, dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes, unter dem Titel: “Gari Kasparow polarisiert zu stark” geführt.

Schachpublizist und Blogger Johannes Fischer hat sich der 6. Runde auf Chessbase in gewohnter Ausführlichkeit angenommen und verweist auch auf die Bescheidenheit des kürzlich für Italien bei der Schacholympiade am Start gewesenen Fabiano Caruana und eine historische Parallele in Sachen 6 aus 6.

,,Im Interview nach der Partie suchte Maurice Ashley nach historischen Vorbildern für Caruanas 6 aus 6 Auftakt und musste schon eine Weile zurückgehen. So startete Anatoli Karpov in Linares 1994 mit 6 aus 6 und gewann das Spitzenturnier am Ende mit 11 aus 13. Doch Caruana blieb gewohnt zurückhaltend und meinte: “Was mein Spiel betrifft, bin ich Karpov nicht einmal nahe.” Und er meinte, in den restlichen vier Runden wolle er einfach “normales Schach” spielen.”

Nun, mit 6 aus 6 war auch Argentinien bei der Fußball-WM gestartet. Siegen gegen Bosnien-Herzegowina, dem Iran und Nigeria in der Vorrunde folgten die Erfolge in der K.o. Runde gegen die Schweiz, Belgien und die Niederlande. Im Finale setzte dann die Mannschaft von Übungsleiter Löw das Stoppzeichen für die argentinischen Fußballer. Heute also im Rahmen des Freundschaftsspiels in Düsseldorf die Neuauflage vom 13. Juli. Der neue Sehnsuchtsort der deutschen Elf ist Paris. Dort findet 2016 das EM-Finale statt. Es gab reichlich personelle Meldungen, die das Gefüge der Nationalmannschaft betreffen. Die Rücktritte von Lahm, Mertesacker und Klose aus dem DFB-Team. Das Timing stimmt auf alle Fälle bei Klose. Mit 36 Jahren werden nicht viele Weltmeister im Fußball. Die beiden anderen Rücktritte sind auch nachvollziehbar. Philipp Lahm kann sich auf Bayern München konzentrieren. Sein neues Ziel ist Berlin. Dort findet 2015 das Endspiel der Champions-League statt. Der bei Arsenal London unter Vertrag stehende Per Mertesacker braucht keinen Verdrängungskampf um seine Position in der Nationalmannschaft ausfechten. Dazu der Wechsel von Hansi Flick auf den Posten des Sportdirektors und die Verpflichtung des ehemaligen Löw Spielers Thomas Schneider als Co. Trainer. Ein neuer Kapitän mit Bastian Schweinsteiger ist ebenfalls gefunden.